5 Instagram Tipps und Tricks für einen schönen Instagram Feed

In den letzten Jahren hat ein schöner Instagram-Feed eindeutig an Bedeutung abgenommen. Denn mittlerweile ist es viel wichtiger, dass der einzelne Beitrag qualitativ hochwertig ist. Der Instagram-Feed ist da nachrangig.

Trotzdem kann man sich, auch heutzutage, immer noch über einen schönen Feed abheben: Wenn zum Beispiel zwei Accounts zum gleichen Thema sehr gute Beiträge veröffentlichen, aber du zusätzlich noch einen schönen Feed hast, dann kannst du damit auf jeden Fall punkten.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du einen ansprechenden Feed gestaltest.

Vorbereitung: Kenne deine Zielgruppe

Je besser dein Content auf deine Zielgruppe abgestimmt ist, umso mehr User werden dir folgen.

Überlege dir deshalb anfangs genau, WEN du auf Instagram ansprechen möchtest und WAS diese Zielgruppe sehen möchte.

Da ich mit meinem früheren DIY-Blog auf Instagram in erster Linie eine junge Zielgruppe erreichen wollte, habe ich mir genau angesehen, was jungen Frauen auf Instagram gefallen könnte: Helle Farben (Pastelltöne), Flatlays (Fotos, die aus der Vogelperspektive geschossen werden) und Food-Content (Milchshakes, Donuts, Frühstück).


Deine Aufgabe

Finde für deinen Account drei visuelle Bausteine (z.B. Farben, Icons, Elemente).
Sie sind der Anker, mit dem du startest und den du mit der Zeit weiterentwickeln wirst.


Schaue dich dafür auf Instagram um, suche nach relevanten Hashtags und analysiere dort, was gut bei deiner Zielgruppe ankommt.

Bevor es mit den Tipps losgeht, möchte ich noch ein paar grundsätzliche Fragen für dich beantworten. Überspringe diesen Teil gerne, wenn du dich mit den Basics schon gut auskennst!

Grundlegende Fragen rund um den Instagram Feed

Was ist der Instagram Feed?

In der Regel ist damit deine Seite auf Instagram gemeint, also die Zusammenstellung aller deiner bereits geposteten Bilder. Manchmal wird so aber auch die Instagram-Startseite genannt, die du links unten über das Haus-Symbol erreichst. Dort werden alle Beiträge von den Accounts, denen du folgst, angezeigt. In meinem Artikel geht es aber um ersteres - also deinen eigenen Instagram-Feed.

Wer kann deinen Instagram Feed sehen?

Hier kommt es auf deine Account-Einstellungen an! Unternehmensaccounts sind immer öffentlich, einen privat genutzten Account kannst du aber auch so einstellen, dass nur deine Freunde deine Beiträge sehen können.

Kann jemand anderes in deinen Instagram Feed posten?

Nein! Dein Account gehört dir ganz alleine. Andere dürfen zwar Kommentare unter deinen Beiträgen hinterlassen, können aber keine Inhalte in deinen Feed posten.

Du bist mit den Basics bereits vertraut? Super, dann kann es jetzt richtig losgehen!

Tipp Nr. 1: Schaffe eine einheitliche Bildsprache auf deinem Account

Eine klare Bildsprache hat drei Vorteile:

✨ Du gewinnst dank der übersichtlichen Struktur neue Follower

✨ Du verleihst deiner eigenen Marke ein Gesicht

✨ Über deinen einzigartigen Stil schaffst du Wiedererkennbarkeit und bleibst langfristig sichtbar

Überlege dir, welche Farben zu deinem Blog oder Unternehmen passen könnte. Die Grundfarbe meines damaligen DIY Blogs Madmoisell war beispielsweise pink (kaum zu übersehen!). Also habe ich diese Farbe auch für meinen Instagram Account ausgewählt und meinen Feed zu Anfang vor allem in Pastell-Tönen gestaltet. Andere Stimmungen wären zB. Minimal, Dark & Moody, Farbenfroh...

DIY-Account im hellen Pastell-Stil:

DIY-Account im hellen Pastell-Stil

Mein heutiger Business-Account @carolinepreussde:

Aktuelles Feed-Design auf meinem Business-Account

Tipp Nr. 2: Gliedere deinen Instagram Account in Themen und Formate

Auch hier ist unter anderem mein alter DIY-Blog wieder das perfekte Beispiel aber auch mein aktueller Business-Account! Ich benutze auf meinem Instagram Account mehrere Formatideen, die sich immer wieder abwechseln. Am besten testest du verschiedene Formatideen aus und legst dich dann auf die Formate fest, die besonders gut in deiner Community ankommen.

Diese fünf Formatideen gehören zu meinen Favoriten:

Format 1: Checklisten

Mit Checklisten, kannst du viel Mehrwert in eine einzige Grafik verpacken. Perfekt zum Abspeichern und immer mal wieder angucken.

Mit dem Format Checklisten, kannst du viel Mehrwert in eine einzige Grafik verpacken.

Format 2: Reels

Videos - und vor allem Reels - sind mittlerweile auf Instagram sehr beliebt geworden. Seit dem Neusten Update von Instagram (2. Hälfte 2021), ist nun auch klar, dass Instagram weg geht von dem Fokus auf Bildern und nun vor allem Videos und insbesondere Reels pushen wird. Ich nutze Reels selbst regelmäßig und gerne und konnte so schon einige virale Videos schaffen.

Du möchtest wissen, wie auch du virale Instagram Reels erstellst? Lies es hier nach:

Instagram Reels erstellen: In 5 Schritten zu deinem ersten viralen Video! (>>Klick!)

Hier siehst du ein Instagram Reels aus meinem Instagram Feed

Format 3: Persönliche Bilder

Um meinen Followern zu zeigen, wer hinter meinem Account steht, zeige ich mich auch privat in meiner Wohnung im Home-Office oder aber auch in meinem Büro.

Caroline bei der Arbeit im Büro

Format 4: Karussell Post

Ein Karussell Post sind 5-10 Bilder, die hintereinander in einem „Karussell“ gepostet werden. Es ist eine super Möglichkeit, um viel Mehrwert in einem einzigen Post zu verpacken.

Ein Karussel Post besteht aus 5-10 Slides.

Format 5: Info-Grafiken

Info-Grafiken eignen sich besonders gut dafür, komplizierte Sachverhalte übersichtlich darzustellen. Außerdem werden sie sehr häufig von anderen Accounts abgespeichert.

In Infografiken kann man komplizierte Inhalte übersichtlich darstellen.

Diese Themengebiete können bei dir natürlich ganz anders aussehen. Hauptsache, deine Bilder sind abwechslungsreich und passen vom Thema her trotzdem zu deiner Zielgruppe.

Eines meiner Lieblingsformate, sind Instagram Reels! Ich habe dir hier 20 Ideen für deine viralen Reels zusammengestellt:

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Tipp Nr. 3: Bearbeite deine Fotos mit dem gleichen Filter

Filter findest du entweder in der Instagram-App während der Foto-Bearbeitung oder in Apps wie VSCO, A Color Story, Snapseed oder der kostenfreien mobilen Lightroom-Version.

Ich empfehle dir, nicht die Filter aus der Instagram App zu verwenden, sondern auf andere Apps (ideal für Anfänger: VSCO) zurückzugreifen. Der Grund: Instagram komprimiert die Bilder stärker als externe Apps - darunter leidet die Qualität deiner Bilder.

Mein Tipp für dich!

Wähle für jedes Bild den gleichen Filter aus, damit deine Fotos schön zusammenpassen.

Ich handhabe meine Filter übrigens mittlerweile folgendermaßen: In Photoshop und Lightroom habe ich mir meine eigenen Filter erstellt, die ich über jedes Foto lege. Bei der Erstellung der Filter bzw. der Bearbeitung von Fotos gehe ich in der Regel so vor:

Helligkeit: Ich poste immer leicht überbelichtete Fotos - das ist aber eine persönliche Stil-Entscheidung.

Kontrast: Den Kontrast verstärke ich, damit die Farben besser zur Geltung kommen.

Sättigung: Normalerweise entsättige ich meine Fotos ganz minimal.

Wärme: Wenn ich innen fotografiere, haben meine Fotos zunächst einen leichten Gelbstich. Deshalb stelle ich die Wärme etwas herunter, sodass das Foto eher blaustichig wird.

Schärfe: Damit meine Fotos klar aussehen (oder wie man auf Englisch sagen würde: crispy!), schärfe ich meine Fotos etwas nach.

Tipp Nr. 4: Betrachte deinen Feed als Ganzes, und nicht nur die einzelnen Fotos

Die große Kunst eines ansprechenden Accounts besteht darin, Abwechslung in den Feed zu bringen (siehe meine 4 großen Themen) und trotzdem einen zusammenhängenden Feed zu kreieren. Mit einem lieblos zusammengewürfelter Feed gewinnst du nämlich a) keine neuen Follower und stärkst b) deine Bildsprache nicht.

Mein Tipp für dich!

Werfe, bevor du ein neues Foto postest, immer einen Blick auf das letzte und das dritte Foto! Dein neues Foto wird sich nämlich direkt neben deinem letzten und über deinem dritten Foto einordnen.

Prüfe, bevor du eine neues Foto postest, ob dieses optisch gut in deinen Feed passt.

Du willst mehr dazu erfahren? Dann melde dich jetzt gleich zu meinem gratis Instagram Online-Training an, in dem ich dir Schritt für Schritt erkläre, wie du einen stimmigen Instagram Feed aufbaust.

Tipp Nr. 5: Qualität vor Quantität

Diesen Punkt unterschätzen am Anfang viele Instagram-User! Anstatt auf Qualität zu setzen, posten sie so oft wie möglich. Dabei kommt aber meist nur ein liebloser Feed heraus, der weder die Bildsprache unterstützt, noch für Begeisterung bei den Usern sorgt.

Mein Tipp an dich: Bevor du etwas "aus der Not heraus" postest, lass es lieber bleiben und teile an einem Tag kein neues Foto. Hochwertige Fotos  und ein toller Feed sind langfristig viel mehr wert!

Qualität gewinnt. Ob du alle zwei Tage oder täglich postest, ist nebensächlich.

Ich habe dir hier einen Screenshot von meinem Instagram-Account von vor ein paar Jahren eingebunden. Du siehst es wahrscheinlich selbst: Ich habe keine Stimmung verfolgt, meine Fotos lieblos bearbeitet (Gelbstich!) und zwei Mal das gleiche nebeneinander gepostet.

Screenshot von meinem Instagram-Account von vor ein paar Jahren, als ich noch ohne Strategie gepostet habe.

Fazit

Wie du siehst, kommt es nur auf ein paar Kniffe und Hintergrundinformationen an - und natürlich auf die richtige Umsetzung! Wichtig ist, dass alles ästhetisch aufeinander abgestimmt ist. Überlege dir zuerst, wen du auf Instagram ansprechen möchtest und was diese Zielgruppe sehen möchte. Plane deinen Content dann entsprechend.

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FAQ

Was ist der Instagram Feed?

Damit deine Seite auf Instagram gemeint, also die Zusammenstellung aller deiner bereits geposteten Bilder und Videos.

Wer kann meinen Instagram Feed sehen?

Das komm auf deine Account-Einstellungen an! Unternehmensaccounts sind immer öffentlich, einen privat genutzten Account kannst du aber auch so einstellen, dass nur deine Freunde deine Beiträge sehen können.

Wie kann ich meine Instagram Bilder bearbeiten?

Filter findest du entweder in der Instagram-App während der Foto-Bearbeitung oder in Apps wie VSCO, A Color Story, Snapseed oder der kostenfreien mobilen Lightroom-Version.

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Ich bin Caroline Preuss,

Geschäftsführerin und Gründerin der Preuss Consulting GmbH mit einem 17-köpfigen Team. 

EHRLICH. NACHHALTIG. MIT SUBSTANZ.

Seit 2016 gestalten wir unsere Angebote nach diesen Prinzipien und erzielen damit seit drei Jahren in Folge konstant 7-stellige Jahresumsätze.

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© Caroline Preuss 2016-2022