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Instagram Guide: So erstellst du perfekte Instagram Fotos und Flatlays

Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt, wie ich denn eigentlich meine Instagram Fotos erstelle. Ein Post-Format scheint für meine Follower dabei besonders interessant zu sein: Flatlays! Flatlays habe ich vor allem auf meinem damaligen Blog Madmoisel und dem dazugehörigen Instagram-Kanal @carodiy verwendet.

Heute möchte ich das „Geheimnis“ lüften und dir Schritt für Schritt zeigen, wie du tollen Content für Instagram kreierst, was Flatlays sind und wie du sie für dich nutzen kannst.

Falls du meinen letzten Instagram Post noch nicht durchgelesen hast, dann solltest du das unbedingt tun! Dort zeige ich dir nämlich, wie du mehr Abonnenten auf Instagram gewinnst und dein Profil bekannter machst (qualitativ hochwertige Fotos sind übrigens ein sehr wichtiger Teil der notwendigen Strategie!).

Abkürzung zum Instagram-Erfolg

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Bis wir uns im Webinar sehen, wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen des Artikels!

Welche Instagram Fotos eignen sich für welches Thema?

Auf Instagram kannst du so ziemlich alles posten, so lange es zu deiner eigenen Bildsprache passt und den Instagram User im Alltag inspiriert und/oder ihm Mehrwert bietet. Damit wären wir auch schon beim wichtigsten Punkt: Du musst dem „normalen“ Instagram-User etwas bieten, was ihn wirklich überrascht und inspiriert.

Denk daran: Die meisten Abonnenten scrollen abends nach einem langen Arbeitstag schnell durch den Feed und wollen einfach unterhalten werden. Du musst deswegen überzeugende Instagram Fotos posten, die aus der Menge an anderen Beiträgen herausstechen. Nur dann bekommst du auch Likes, Follower und Kommentare. Logischerweise musst du dazu hochwertigten Content erstellen, der zu dir, deinem Business und deiner Bildsprache passt.

Wichtiger Tipp: Ich empfehle dir, auf Instagram nicht einfach drauf los zu posten. Frage dich stattdessen davor, welches Thema du überhaupt verfolgen möchtest und fokussiere dich dann darauf!

Mein Tipp: Sorge für Abwechslung auf deinem Insta-Feed

Ich habe früher mit meinem DIY-Blog über pinke, süße DIY Projekte geschrieben. Auf meinem Instagram Account wollte ich aber nicht einfach nur meine fertigen DIY Projekte zeigen, denn das wäre für die User auf Dauer zu langweilig.

Ich habe mir deswegen überlegt, wie ich 1. meine DIYs toll in Szene setzen kann und 2. auch noch eine interessante Geschichte damit erzähle. Neben den DIYs habe ich mich deswegen dazu entschieden, Fotos von mir und meiner DIY-Unterstützung Lisa zu posten. Ich bin insgesamt dem Thema DIY und dem typischen Caro-Look treu geblieben und habe trotzdem abwechslungsreiche Inhalte gepostet.

Hier ein paar Beispiel-Ideen für deinen Kanal, auf Grundlage meines früheren Contents:

  • DIY Projekte als Fotos oder Videos: Das war mein Hauptformat auf dem Kanal! Ich habe schnell entdeckt, dass Fotos und Videos aus der Vogelperspektive am besten funktionieren.
  • Food: In meinem Fall waren das Donuts, Milchshakes und andere süße Leckereien. Aber auch stylishe Kaffee-Bilder oder schöne Drinks sind immer absolut „instagramable“
  • Interieur: Wenn du schöne Spots in deiner Wohnung hast, kannst du diese wunderbar auf deinem Insta Account zeigen
  • Selfies: Immer ein All-Time Hit auf Instagram. Selfies gehen einfach immer und bekommen oft auch die meisten Likes.
  • Flatlays: Flatlays sind banal gesagt hübsche Bilder vom Frühstück, bei der Arbeit am Blog oder Accessoires.  Von oben fotografiert (aus der Vogelperspektive) sehen schöne drapierte Gegenstände einfach super stylish aus.

So sah mein Instagram-Kanal @carodiy aus:

Heute fokussiere ich mich auf andere Formate:

  • Persönliche Postings: Hier teile ich eine Story aus meinem Business-Alltag oder gebe eine Meinung zu einem bestimmten Thema ab.
  • Caros-Klartext/Zitat: Mit wenigen Worten will ich entweder motivieren oder klar Stellung zu etwas beziehen.
  • Transformations-Post: In einem Vorher-Nachher-Vergleich will ich zeigen, wie ich mich durch mein Business weiterentwickelt habe. Manchmal zeige ich aber auch zwei ganz unterschiedliche Seiten von mir.
  • etc.

So sieht mein Feed auf @carolinepreuss.de heute aus:

Wichtig: Bei Instagram geht es meiner Meinung nach nicht mehr darum, etwas komplett Neues zu entwickeln! Ich habe anfangs nämlich immer versucht, das Rad neu zu erfinden.

Ich empfehle dir stattdessen, bei deiner Inspiration auf bestehende Instagram-Formate (Flatlay, Food, Outfits) zurückzugreifen und diese dann mithilfe deiner eigenen Bildsprache einzigartig zu machen.

Content, der immer funktioniert: Flatlays!

Wie schon gesagt gehören Flatlays zu den Best-Performern auf Instagram. Ich möchte dir heute in einem Step-by-Step-Guide zeigen, wie du ein „Flatlay“ konzipierst und fotografierst.

Vorsicht! Es klingt unglaublich simpel, ein paar kleine Nettigkeiten aufs Bett zu legen und zu fotografieren… Ist es aber nicht! Denn zu einem gelungen Flatlay gehören eine gute Belichtung und ein gutes Auge für kleine Details. Aber keine Sorge: Das kannst du aber alles mit ein bisschen Übung lernen!

Step Nr. 1: Suche dir passende Accessoires heraus!

Falls du deinen Fokus auf Flatlays legst, dann solltest du dir geeigneten Requisiten anschaffen. Du investierst also ein Mal in gute Deko und hast diese dann in Zukunft immer parat – das wird dir die Arbeit auf jeden Fall erleichtern!

Ich habe für meine Instagram-Flatlays eigentlich immer die gleichen Requisiten verwendet (und selbstverständlich kamen sie auch außerhalb ihres Instagram-Auftritts zum Einsatz!). 

Damit dein Flatlay am Ende auch ein Hingucker wird, solltest du dir vorher genau überlegen, welche Sachen du darauf zeigen möchtest. Sie sollten nicht nur thematisch, sondern auch optisch zusammen passen und eine gewisse Grundstimmung transportieren (z.B. Office-Day, Food, Outfit).

Wenn ich meine Flatlays arrangieren, probiere ich zunächst verschiedene Settings aus und verändere manche Objekte, bis ich zufrieden bin. Manchmal kann eine kleine Veränderung schon Wunder bewirken 😉

Wenn du in die Richtung DIY und Lifestyle tendierst, sind diese Requisiten eine gute Basisausstattung für deine Flatlays:

  • Ein passender Untergrund: z.B. Marmorfolie oder ein weißes Holzbrett, theoretisch kannst du hier aber so gut wie alles verwenden
  • Eine schöne Tagesdecke (ich habe z.B. eine karierte Bett-Garnitur genutzt)
  • Hübsches Geschirr (z.B. eine schöne Kaffeetasse mit Untersetzer oder ein Porzellan-Tablett). Eignet sich super, wenn du ein tolles Food-Flatlay aufnehmen willst!
  • Blumen: Bei mir waren das meistens pinkfarbene Rosen oder Hortensien
  • Süße Notizbücher oder Kalender
  • Donuts, süße Croissants, Waffeln… oder was auch immer zu deiner Bildsprache passt!

Step Nr. 2: Das richtige Equipment für deine Instagram Fotos

Die Grundvoraussetzung für gute Instagram Fotos ist natürlich auch eine gute technische Ausstattung. Die gute Nachricht: Aktuelle Smartphones bieten eine super Bildqualität. Du musst dir also nicht gleich eine teure Spiegel-Reflex-Kamera besorgen.

Ich nutze für meine Instagram Fotos aktuell das iPhone 8, teilweise shoote ich auch mit meiner Fotografin Lisa, die dann ihre Spiegelreflexkamera dabei hat.

Flatlays habe ich meist innen in meiner Wohnung fotografiert. Je nachdem, ob es draußen bewölkt oder sonnig war, hatte ich auch drinnen immer mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu kämpfen. Deswegen habe ich mir zusätzlich zwei Softboxen gekauft, die meine Instagram Flatylays immer guteausleuchten. Diese bekommst du schon für ca. 30 Euro pro Stück. Ein großer Vorteil: Du hast auch im Nachhinein weniger Arbeit bei der Bearbeitung deiner Bilder.

Step Nr. 3: Nimm dir genug Zeit für dein Instagram Shooting

Ganz ehrlich: Ich hatte neben meinem Blog und meinem Instagram-Kanal natürlich nicht die Zeit, jeden Tag Instagram-tauglich zu frühstücken und das dann auch noch mit der Kamera festzuhalten. Du kennst das sicherlich: man ist gestresst, die Wohnung ist unordentlich und dann sollte man auch noch schnell ein Instagram-Foto schießen? Oh je, das kann ja nur schief gehen.

Du solltest dir besonders am Anfang für deine Instagram-Fotos Zeit nehmen. Ich merke selbst, dass sich meine Fotos durch „Üben“ stetig verbessert haben. Man bekommt mit der Zeit einfach einen Blick dafür, wie man die Fotos am schönsten drapiert und welche Themen auf Instagram besonders gut ankommen.

Ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich: nein, nicht alle meiner Instagram Fotos sind „live“ aufgenommen. Viele Fotos shoote ich im Voraus oder mache von meinem Instagram-tauglichen Frühstück gleich mehrere Fotos, die ich dann zu verschiedenen Zeiten poste. Gerade, wenn du wenig Zeit für Instagram hast, dann empfehle ich dir diese Strategie. Bereite einige „Insta-Fotos“ vor und greife für weiteren Content auf deine Blogbilder oder spontane Bilder zurück.

Dadurch gewinnst du mehr Zeit für das zweite wichtige Thema: Die Interaktion – also das Liken und Kommentieren anderer Beiträge! Warum dieser Punkt so wichtig ist, erkläre ich dir ausführlich in diesem Instagram Post.

In Shootings zu arbeiten hat die großen Vorteile, dass du enorm viel Zeit sparst und an stressigen Tagen entspannter sein kannst, weil du deinen Content schon vorbereitet hast. Außerdem ist es dadurch einfacher, sich voll und ganz auf eine tolle Bildsprache zu fokussieren. Ich glaube kaum, dass ich im Alltag den Nerv hätte, jeden Tag darüber nachzudenken!

Step Nr. 4: Suche dir einen guten Bildausschnitt heraus

Alle deine Bilder werden auf deiner Seite sowie auf der Entdecken-Page im quadratischen Format angezeigt. Entsprechend ist es wichtig, dass deine Fotos auf dieses Format optimiert sind!
Auch, wenn du im Verhältnis 4:5 shootest, sollte der mittlere quadratische Ausschnitt in deinem Feed gut aussehen.

Achte beim Fotografieren also schon darauf, dass dein Content quadratisch gut aussehen wird und passe das Flatlay entsprechend an.

Es wäre doch schade, wenn von deinem Flatlay am Ende ein wichtiger Teil abgeschnitten wird, weil du das finale Format nicht beachtet hast.

Step Nr. 5: Die finale Bildbearbeitung

Das ist ein super wichtiger Punkt, um deinen Fotos den letzten Feinschliff zu verpassen und ihnen deinen besonderen Look zu verleihen. Ich kenne viele Blogger, die ihre Fotos mit dem iPhone schießen und dann direkt über Apps bearbeiten. Die besten Apps, die du momentan für die Bearbeitung deiner Instagram Fotos verwenden kannst sind VSCO, Factune, Afterlight, Snapseed und Lightroom.

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, meine Bilder per Photoshop und/oder Lightroom am PC zu bearbeiten. Das ist nicht unbedingt notwendig, aber hier habe ich eben noch mehr Optimierungs-Möglichkeiten als in einer einfachen App. Ich lege meist einen meiner voreingestellten Filter auf die Fotos und schaffe so einen einheitlichen Look. 

Wie genau du bei der Bildbearbeitung vorgehst und welche Tipps und Tricks du dabei beachten solltest, das zeige ich dir ganz detailliert in einem separaten Blogpost.

Ansonsten wünsche ich dir jetzt erstmal viel Vergnügen beim Experimentieren mit deinen Instagram Fotos und beim Finden deines ganz eigenen Instagram Looks! 

Falls du noch mehr Tipps rund um das Thema Instagram erhalten möchtest, dann melde dich gerne zu meinem kostenlosen Instagram-Webinar an. Dort gehe ich vor allem auf die wichtigen Themen „Nische“ und „Wachstum“ ein.

3 Gedanken zu „Instagram Guide: So erstellst du perfekte Instagram Fotos und Flatlays“

  1. Die Flatlays stehen auf meiner Liste. Einen tollen Artikel hast Du da geschrieben. Hab direkt mal Deine Bilder durchgeschaut, was du da als immer wiederkehrendes Accessoire verwendet und überlege nun, was da bei uns gut passt. Glaube da muss man auch wirklich mal mit offenen Augen durch die Welt gehen. Danke.

  2. Hallo Caroline,
    bin auf der Suche nach Tipps bez. Bilder für Instagram auf deine Seite gelandet und in der Tat auch einiges hier durch gelesen. Auf deine 7-tägige Pinterest-Challenge bin ich bereits gespannt.

Kommentare sind geschlossen.

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