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19 wichtige Abkürzungen im Online Business

Vielleicht kennst du das: Kaum bist du in der Online-Business-Welt, wirst du nur so von fremdartigen Abkürzungen und Buchstabensalaten überhäuft. 😄 Doch was hat das Ganze zu bedeuten? Ich stelle dir in diesem Artikel 19 der geläufigsten Abkürzungen für Online-Unternehmen vor und erkläre dir, warum und wann es sinnvoll ist, sie zu verwenden. Somit kannst du in Zukunft immer mitreden!

Warum solltest du diese 19 Business Abkürzungen kennen?

Wenn du im Online Business aktiv bist, wirst du unweigerlich immer wieder auf viele Abkürzungen stoßen. Ob in Texten oder in Gesprächen mit anderen Menschen - wenn du dich mit dem Online-Jargon auskennst, bist du immer bestens vorbereitet. Außerdem ist es in der Kommunikation oft angenehmer, wenn man gewisse Begriffe abkürzen kann, statt die teils sehr langen Begriffe auszuschreiben. 

Vor allem in Business-Gesprächen und Verhandlungen, macht es einen guten Eindruck, wenn man dir die Begrifflichkeiten nicht erst erklären muss, sondern du souverän weißt, wovon die Rede ist.

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19 wichtige Online Business Abkürzungen:

Ich habe dir eine Liste von 19 Begriffen samt Erklärungen zusammengetragen, die im Online Business eine wichtige Rolle spielen.

1. CTR (Click-Through-Rate)

Die Click-Through-Rate ist eine Kennzahl aus dem Online Marketing, durch welche die Anzahl der Klicks auf ein bestimmtes Objekt (z.B. Facebook-Werbeanzeigen) im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt werden. Wenn eine Werbung 100 Mal angezeigt wird (= 100 Impressionen) und nur einmal angeklickt wird, liegt die CTR bei 1 %.

2. B2B (Business-to-Business)

Mit B2B ist die Geschäftsbeziehung zwischen zwei oder mehreren Unternehmen gemeint. Du verkaufst also deine Produkte oder Dienstleistungen nicht an eine Privatperson, sondern an einen geschäftlichen Kontakt.

3. B2C (Business-to-Customer)

B2C meint die Geschäftsbeziehung von einem Unternehmen zur Privatperson als Kunden. Anders als beim B2B, verkaufst du deine Produkte oder Dienstleistung nicht an einen geschäftlichen Kontakt, sondern an eine Privatperson.

4. TKP (Tausend-Kontakt-Preis)

Der Tausend-Kontakt-Preis gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe per Sichtkontakt zu erreichen. Du zahlst also dafür, dass 1.000 Personen deine Ad sehen, hast aber keine Garantie, dass diese auch mit deiner Ad interagieren werden.

5. CTA (Call-to-Action)

Der Call-to-Action ist ein Handlungsaufruf, welches ein Unternehmen an seine Kunden oder Interessenten stellt. Der CTA ist ein wichtiges Element, um Nutzer gezielt zur Handlung aufzufordern. Du setzt sie in allen deinen Kommunikations- und Werbemitteln um.

Ein gutes Beispiel für einen CTA siehst du in meinem Instagram Post unten. Es ist immer sinnvoll einen Handlungsaufruf in deine Bildunterschriften zu packen, da du somit jedes Mal eine gute Chance nutzt, um deine Follower zu einer gewünschten Handlung aufzufordern.

Hier siehst du einen Beispieltext zu der Online-Business Abkürzung CTA

6. KPI (Key Performance Indicator)

KPI bezeichnet Kennzahlen, mit denen die Leistung und der Fortschritt der Erfüllung gesetzter Ziele innerhalb eines Unternehmen ermittelt werden können. Je nach Unternehmen, Maßnahmen und deren Ziele unterscheiden sich die KPIs.

KPIs können beispielsweise sein:

  • Seitenaufrufe, um die Website-Performance zu messen
  • Reichweite, um die Leistung der Instagram-Posts zu messen
  • Abbruchrate des Warenkorbs
  • Absprungrate / Bounce Rate von der Website

7. USP (Unique Selling Proposition)

Mit USP ist dein Alleinstellungsmerkmal gemeint, welches dein Unternehmen und Produkt einzigartig macht und von anderen hervorhebt.

Konkret kann das bedeuten, dein Produkt…

  • ist günstiger als andere.
  • ist nachhaltiger als andere.
  • ist etwas komplett Neues!
  • wirkt schneller als andere.
  • kann nicht kopiert werden.
  • o.ä.

8. SEO (Search Engine Optimization)

SEO, auf Deutsch “Suchmaschinenoptimierung”, sind Maßnahmen, welche die Sichtbarkeit deiner Webseite innerhalb einer Suchmaschine erhöhen. Durch gezielte Strategien kannst du eine gute Platzierung auf Google und Co. erhalten und von mehr Menschen online gefunden werden, die sich für dein Thema/Produkt interessieren.

9. SEA (Search Engine Advertising)

SEA meint Suchmaschinenwerbung. Anders als bei SEO, handelt es sich hier um eine bezahlte Suchmaschinenplatzierung. Doch auch diese will gut gemacht sein, da die Konkurrenz teils hoch ist.

10. SEM (Search Engine Marketing)

SEM oder Suchmaschinenmarketing  ist der Sammelbegriff für SEO und SEA.

11. ROAS (Return of Advertising Spent)

Der ROAs definiert die Rentabilität eines Investments in Werbung. Je höher der ROAs, desto lukrativer ist das Investment. 

Beispiel: Eine Facebook-Werbeanzeige, die auf eine Onlinekurs-Sales-Page verlinkt, könnte z.B. einen ROAS von 5 haben (für jeden ausgegebenen Euro nimmst du am Ende 5 Euro ein).

12. CPC (Cost-per-Click)

Der CPC ist eine Abrechnungsform für Werbungen und gibt an, wie viel du als Werbetreibender für einen Klick auf deine Werbeanzeige zahlst.

13. CEO (Chief Executive Officer)

Der CEO ist der Vorstandsvorsitzende oder das sogenannte geschäftsführende Vorstandsmitglied eines Unternehmens. Die Chefin! 

14. Ad (Advertisement)

Eine Ad ist die Kurzform für Advertisement und das englische Wort für “Werbeanzeige”.

15. CMS (Content-Management-System)

Beim CMS handelt es sich um eine Software, mit der Inhalte in Text-, Bild-, Video- und sonstiger Form erstellt werden. Content-Management-Systeme werden vor allem für Websites eingesetzt. WordPress ist das bekannteste und beliebteste Content-Management-System (diese Website ist auch mit WordPress erstellt.)

16. AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

Die AGB sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Geschäftspartei der anderen bei Vertragsabschluss stellt. Diese müssen auf jeder rechtssicheren Webseite und jedem Online-Shop in Deutschland vorhanden sein.

Beispiel: Wenn du einen Onlinekurs oder ein anderes Produkt verkaufst, müssen für diesen Kauf zwingend AGB vorliegen.

In den AGB können enthalten sein:

  • Vertragsrücktritt
  • Lieferungsbedingungen
  • Eigentumsvorbehalt
  • Haftung
  • Gewährleistung

Auf dem Foto siehst du, wo du meine AGB findest.

Hier siehst du, wo du unsere AGB findest

17. CR (Conversion Rate)

Eine Conversion ist ein Vorgang, bei dem der Empfänger einer Marketing-Botschaft eine gewünschte Aktion ausführt, wie beispielsweise eine Person, die deine Website besucht und dort dein Produkt kauft (erfolgreiche Conversion!). Die Conversion Rate zeigt das Verhältnis der Besucher einer Website zu den Conversions

Die Conversion Rate kann berechnet werden, indem man die Anzahl an Conversions durch die Anzahl an Impressionen teilt. 

Beispiel: 100 Conversions (Verkäufe) / 1000 Impressionen =  0,1 = 10% Conversion Rate.

18. FAQ (Frequently Asked Questions)

Bei den FAQ handelt es sich um häufig gestellte Fragen von Kunden. Diese findet man oft auf einer Webseite oder Produktseite, um wichtige Fragen im Vorhinein zu klären. Du kannst dir damit sehr viel Arbeit ersparen, da deine Kunden bereits einen Katalog an Antworten erhalten und dir bzw. deinem Support nicht extra dafür schreiben müssen.

19. ROI (Return Of Investment)

Das Return of Investment ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Messung der Rendite einer unternehmerischen Tätigkeit. Dabei wird das eingesetzte Kapital mit dem erwirtschafteten Gewinn ins Verhältnis zueinander gesetzt.

Wann du keine Abkürzungen nutzen solltest

Es gibt Situationen, in denen diese Abkürzungen sehr hilfreich sein können und in anderen eher nicht. Unternehmensintern und unter Kollegen, die ebenfalls im Online Business tätig sind, ist es sehr sinnvoll, solche Abkürzungen zu verwenden. Bei Kund*innen kann es jedoch eher zu Unverständnis führen, wenn diese die Begriffe nicht kennen. In Social-Media-Posts und Kunden-Newslettern solltest du daher vorsichtig damit umgehen. Eine Ausnahme stellt dar, wenn sie ebenfalls im Online-Business-Bereich tätig sind oder du weißt, dass dein Kunde diese Begrifflichkeiten kennt.

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Du hast nun einige Abkürzungen kennengelernt, die dir den Business-Alltag vor allem in der Kommunikation erleichtern können. Es ist natürlich kein Muss, diese zu verwenden, das ist ganz dir überlassen. Ich persönlich nutze sie gerne, da ich so nicht immer alles ausformulieren muss und man spart sich etwas Zeit dadurch.

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Ich bin Caroline Preuss,

Expertin für Online-Marketing, Spezialistin für Online-Unternehmen, Digital-Pionierin (oder digitale Vordenkerin), Podcast-Host, Kaffee-mit-viel-Milchschaum-Liebhaberin, Zimtschnecken-Hobbybäckerin und NewWork-Fan der ersten Stunde. Und ich liebe frische Blumen, sie machen meinen Tag einfach perfekt.

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© Caroline Preuss 2017-2021