Pinterest Tipps: So ich meinen Blog Traffic mit 5 strategischen Pinterest Tipps verzehnfacht!

Wie du bestimmt schon aus meinem letzten Pinterest-Tipps Artikel für Anfänger weißt, liebe ich das Social Media Netzwerk Pinterest über alles. Pinterest ist richtig eingesetzt ein unglaublich starkes Tool und genau darum soll es in diesem Pinterest-Tipps Artikel auch gehen:

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Wie hole ich das Maximum aus meinem Pinterest-Account heraus?

Grob gesagt kenne ich, was Blogger und kleine Unternemen angeht, zwei verschiedene Arten von Pinterest-Nutzern: Typ Nr. 1 nutzt Pinterest nur zum Spaß und zur Inspiration. D.h. das Profil ist zwar auf dem Blog oder der Website verlinkt, aber quasi inaktiv. Typ Nr. 2 weiß ganz genau, welches Potential hinter Pinterest steckt und verbringt viel Zeit mit dem Kuratieren von hochwertigen Pinnwänden und Bildern. Ich selbst habe Pinterest lange Zeit als Typ Nr. 1 genutzt. Ich habe nach Lust und Laune Inspirationen auf zusammengewürfelte Boards gepinnt. Dann hatte ich den ersten Pin, der auf meinem DIY Blog Madmoisell mit 10.000 Repins viral geworden ist und wusste: Das muss es sein! Ich habe mich ins Thema „Pinterest“ hereingefuchst und bemerkt, wie viel Potential hinter Pinterest steckt. Falls du zu Typ 1 zählst, dann lies dir erstmal diesen Artikel für Pinterest-Anfänger durch. Dort erkläre ich dir meine Grundlagen, bevor ich in diesem Artikel auf die Details eingehe.

Hier zeige ich dir einen Screenshot meiner eigenen Blog- und Pinterest-Statistiken: Links siehst du, wie mein Blog im Vergleich von März (orange) zu Juli (blau) gewachsen ist. Im März hatte mein Blog an guten Tagen ungefähr 70 Besucher, mittlerweile sind es um die 600 Besucher pro Tag, manchmal sogar über 1000 (siehe den Hochpunkt Anfang Juli). Genau in diesem Zeitraum ist auch mein Pinterest-Profil enorm gewachsen- ich erreiche damit jeden Tag um die 100.000 Pin-Betrachter.

Was ich dir damit sagen möchte: Pinterest hat richtig eingesetzt ein enormes Potential, ganz egal in welcher Nische du dich befindest! Ich zeige dir jetzt, was du beachten musst, um Pinterest strategisch und extrem zeitsparend zu nutzen.

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Tipp Nr. 1: Baue deine Pinterest-Boards strategisch auf

Pinterest wird allein in Deutschland millionenfach genutzt und selbst wenn du noch einen recht kleinen Pinterest-Account hast, wird dein Account täglich von anderen Usern besucht. Um auf Pinterest stetig deinen Account zu vergrößern, solltest du deine Boards strategisch aufbauen. Damit meine ich, themenrelevante Boards zu deinem großen (Blog)-Hauptthema zu veröffentlichen.

Kleines Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Ich blogge neben Social Media Tipps wie gesagt auch über DIY und nutze Pinterest dort sehr strategisch. mein Hauptthema ist ganz klar DIY, doch was könnte meine potentiellen Leser noch interessieren? Untergeordnete Themen wie „DIY Deko“, „DIY Geschenke“, „Nähen“ oder „Weben“. Ebenfalls interessant sein könnten Themen wie „Backen“, „Drinks mixen“, oder „Eis Selbermachen“. Selbst Themen wie „Interieur“ werden bei den Lesern gut ankommen.  Auf meinem DIY Pinterest Profil habe ich Boards zu genau diesen Themen kreiert und spreche damit viele User aus allen Richtungen an.

Diese Strategie kannst du für jedes beliebige Thema nutzen! Blogge ich hier auf dieser Seite über Social Media und Blog Tipps, dann werde ich auf Pinterest sowohl Boards zu diesen Themen erstellen, als auch zu verwandten Themen wie „Motivation“, „Home Office“ und „Business Tipps“.

Tipp Nr. 2: Nutze Keywords!

Wusstest du, dass Keywords auf Pinterest das A und O sind? Um genau zu sein, funktioniert Pinterest wie eine Suchmaschine für Bilder. Du gibst oben in der Pinterest Suchmaske einen Begriff ein und erhältst passende Suchergebnisse direkt mit Link zur Quelle. Die Suchergebnisse auf Pinterest sind außerdem aufgeteilt in Pins, Nutzer und Pinnwände. Ziel ist es, in allen 3 Kategorien mit guten Keywords recht weit oben zu kommen. Hier zeige ich dir, wie das Ganze mit dem Keyword „DIY“ aussieht:

Erstmal werden dir verwandte Keywords angezeigt, was genial ist, denn so findest du Inspirationen für deine nächsten Boards. Ich habe wie gesagt Boards zu all diesen verwandten Themen, damit ich möglichst viel mit meinem Pinterest Profil abdecke und somit auch mehr User erreiche.

Dann siehst du, dass man einmal in „Alle Pins“, „Nutzer“ und „Pinnwände“ nach dem Keyword „DIY“ suchen kann. Wenn es also mein Ziel ist, mit meinem DIY Blog bekannter zu werden, muss ich mein gesamtes Profil so optimieren, dass ich in allen drei Kategorien möglichst weit oben erscheine. Wie du das machst, erkläre ich dir gleich. 🙂

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Übrigens: Selbst wenn du auf Google nach bestimmen Begriffen suchst, kann es sein, dass dir Pinterest-Ergebnisse oben angezeigt werden. Deshalb ist es wichtig, die Keywords auf Pinterest ernst zu nehmen. Wie im SEO Bereich für Google wählst du ein prägnante Keywords, die deinen Blog oder deine Website perfekt beschreiben. Nun kannst du diese Keywords auf Pinterest an verschiedenen Stellen einfügen:

  1. In deinem Pinterest Namen. Für meinen DIY Blog habe ich folgende Beschreibung gewählt: „Madmoisell- DIY Basteln, Geschenke und Deko“
  2. In deinen Pinnwänden. Meine Pinnwände heißen zB. nicht einfach „DIY“ sondern „DIY Geschenke“ oder „DIY Deko“. Warum? Weil ich mit diesen Keywords die Chance erhöhe, in den jeweiligen Suchbegriffen ganz oben zu erscheinen.
  3. In deinen Pin-Beschreibungen. Der Pinterest Algorithmus wertet deine Keywords und lässt sie mit in das gesamte Ranking deines Pins fließen. Manchmal kann eine gute Beschreibung darüber entscheiden, ob dein Bild später viral wird, oder nicht. Außerdem erscheinen deine Bilder mit einer guten Keyword-Beschreibung in der Suche wieder oben, was generell zu einem höheren Traffic und mehr Repins sorgt. Kleines Beispiel: Ich habe ein DIY Tutorial zum Thema „Kupfer“ veröffentlicht und meine Pin-Beschreibung lautet wie folgt: „Selber machen: Beistelltisch aus Kupfer Selber Bauen- Komplette DIY Anleitung“. Wenn du das Keyword „Kupfer“ auf Pinterest suchst, erscheint mein Pin ganz oben. genial, oder?

Ziel ist es also, diese 3 Punkte auf Keywords zu optimieren um dann mit vielen Keywords (DIY, DIY Deko, DIY Geschenke, Basteln… ) in der Suche weit oben zu erscheinen. Wie gesagt, mein DIY Blog ist nur ein Beispiel. Wenn du über Mode bloggst, dann könntest du zB. Boards zu folgenden Themen erstellen: Streetstyles, Trends 2016, Jacken & Mäntel, Outfits…

Tipp Nr. 3: Pinne regelmäßig hochwertige Inhalte

Auf Pinterest dreht sich eigentlich alles um den Algorithmus. Der Pinterest Algorithmus erkennt hochwertige Inhalte und Profile und zeigt diese dann häufiger an. Folglich wächst du schneller und kannst sehr schnell sehr viel Reichweite gewinnen. Die Grundregel für Pinterest lautet, dass du regelmäßig hochwertige Inhalte posten solltest. Aber was heißt „regelmäßig“ und wie erkennst du „hochwertige“ Inhalte?

Meiner Erfahrung nach solltest du pro Tag ungefähr 30-50 Pins pinnen, um dem Algorithmus positiv aufzufallen. Hochwertige Inhalte sind für mich Bilder, die zu deinem Gesamtprofil passen und eine minimale Anzahl von 500-1000 Repins haben.

Okay, 50 Pins sind anfangs echt eine ganze Menge, aber ich verrate dir nun meinen Trick: Ich pinne nämlich nicht alles von Hand, sondern nutze dafür das Programm „Board Booster“*. Mit Board Booster kann ich einstellen, wieviele Pins zu welchen Uhrzeiten auf welche Boards gepinnt werden. Board Booster funktioniert nämlich folgendermaßen:

Ich pinne meine Bilder zuerst von Hand auf geheime Boards (für jede öffentliche Board habe ich auch ein geheimes Board erstellt) und synchronisiere diese geheimen Boards dann mit Board Booster. Mein Programm pinnt meine Bilder nun zu den von mir gewünschten Zeiten auf die öffentlichen Boards.

Und was hat das für einen Vorteil? Ich spare damit enorm viel Zeit, weil ich mich nicht jeden Tag auf Pinterest einloggen muss, sondern gebündelt einmal pro Woche auf geheime Boards pinne. Außerdem pinne ich mit Board Booster immer zu den besten Zeiten (früh morgens und spät abends) und erhalte so am meisten Repins auf meine Bilder, was wiederum gut für den Algorithmus ist.

Pinnen –> Geheimes Board –> Öffentliches Board

Tipp Nr. 4: Nutze deine Pinterest Analytics

Hast du schonmal einen Blick auf deine Pinterest Analytics geworfen? Noch nicht?! Dann wird es höchste Zeit! Die Analytics-Funktion auf Pinterest verrät dir wahnsinnig viel über dein Profil und deine Bilder. Außerdem kannst du durch die Auswertung der Analytics dein Pinterest-Profil enorm verbessern! Ich sehe dort zum Beispiel, welche Bilder am besten bei den Nutzern ankommen und welche Boards am häufigsten aufgerufen werden. Außerdem kann ich auswerten, wieviele Klicks ich von welchen Bildern auf meine eigene Website erhalte und sehe meine gesamte Pinterest-Performance in einem schönen Graphen zusammengefasst.

Hier zeige ich dir einen Beispiel-Screenshot von meinem Account. Ich sehe dort zum einen, wie mein Pinterest-Profil performed, wer meine Website besucht und wie stark meine Zielgruppe generell wächst. Unten aufgelistet sehe ich meine besten Pins. Schau dir deine Analytics in Ruhe an und werte dann aus, welche Pins am häufigsten repinnt werden. Das zeigt dir, was du öfters pinnen könntest und welche Themen deinen Usern gefallen.

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Tipp Nr. 5: Optimiere deine Fotos und Texte für Pinterest

Wenn du mit deinem eigenen Content auf Pinterest erfolgreich sein willst, dann solltest du einige grundlegende Dinge beachten:

  • Hochformat läuft auf Pinterest viel besser als Querformat! Auch Collagen mit Text-Grafiken super an. Mittlerweile fotografiere ich nur noch im Hochformat für meinen Blog und füge in jedem Post eine Collage mit ein.
  • Schreibe die richtigen Texte für deine Bilder! Der ideale Pinterest-Text beinhaltet wie schon oben erwähnt deine Keywords und eine Call-to-Action (CTA). Mit CTA meine ich einen Satz, der den Nutzer dazu auffordert, deinen Blog/Website zu besuchen. Ich schreibe unter meine Bilder zB. oft etwas wie „Auf meinem Blog erfahrt ihr mehr über Thema XY und findet viele Inspirationen über X, Y und Z.“

Falls du noch mehr über meine Pinterest-Geheimnisse erfahren möchtest, dann melde dich für meinen kostenlosen, 7-tägigen E-Mail-Kurs an! Dort erkläre ich dir sämtliche Grundlagen und zeige dir meine Pinterest-Strategie:

Liebe Grüße

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Beitragsbild Lauren Mancke via Unsplash.

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