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5 Instagram Tipps und Tricks für einen schönen Instagram Feed

Ich habe schon oft geschrieben, dass schöne Instagram Fotos das A und O für einen erfolgreichen Account sind. Denn: Content ist King! Aber hochwertige Fotos alleine reichen nicht aus. Genauso wichtig ist es, dass die Bilder nebeneinander in deinem Feed gut aussehen. Denn erst, wenn die Fotos in einer Collage richtig zusammenpassen, hast du das Potential, besonders viele neue Abonnenten hinzu zu gewinnen!

Es läuft so ab:

  1. Du interagierst mit Likes und Kommentaren viel auf Instagram und machst dadurch neue Leute auf dich aufmerksam.
  2. Diese User klicken auf dein Profil. 
  3. Spricht dein Instagram Feed die User nicht an, werden sie dir nicht folgen.

Das bedeutet, dass all die zeitaufwendige Interaktion umsonst war. Auf der anderen Seite kannst du mit einem schönen Instagram Feed und viel Interaktion recht schnell neue User auf dich aufmerksam machen.

Je besser dein Content auf deine Zielgruppe abgestimmt ist, umso mehr User werden dir folgen.

Überlege dir deshalb anfangs genau, WEN du auf Instagram ansprechen möchtest und WAS diese Zielgruppe sehen möchte. Kurzes Beispiel aus eigener Erfahrung: Ich habe früher auf Madmoisell über farbenfrohe DIY Projekte gebloggt. Um meine Reichweite zu vergrößern, habe ich schließlich mit Instagram angefangen.

Da ich auf Instagram in erster Linie eine junge Zielgruppe erreichen wollte, habe ich mir genau angesehen, was jungen Frauen auf Instagram gefallen könnte: Helle Farben (Pastelltöne), Flatlays (Fotos, die aus der Vogelperspektive geschossen werden) und Food-Content (Milchshakes, Donuts, Frühstück).

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick banal, aber diese Themen kommen gut an und haben perfekt zu meiner sowieso sehr verspielten Bildsprache gepasst.

Mein Tipp: Schaue dich  anfangs auf Instagram um, suche nach relevanten Hashtags und analysiere dort, was gut bei deiner Zielgruppe ankommt.

Ich schreibe in diesem Artikel niemandem vor, was in welchem Stil zu posten ist. Das wäre auch wenig sinnvoll, da jede Zielgruppe einen anderen Look bevorzugt! Anhand meiner Beispiele fällt es dir aber womöglich leichter, deine eigene Bildsprache zu entwickeln.

Tipp Nr. 1: Schaffe eine klare Stimmung auf deinem Account

Auf Instagram geht es darum, die Bildsprache deines Blogs oder deines Unternehmens zu kommunizieren. Ich kenne viele, die Instagram nicht nur starten, um viele Follower zu gewinnen, sondern auch, um der eigenen Marke ein Gesicht zu verleihen und ihr langanhaltende Sichtbarkeit zu verschaffen. Hier kommt die Bildsprache ins Spiel!

Überlege dir genau, welche Stimmung zu deinem Blog oder Unternehmen passen könnte. Die Grundfarbe meines DIY Blogs Madmoisell war beispielsweise pink (kaum zu übersehen!). Also habe ich diese Farbe auch für meinen Instagram Account ausgewählt und meinen Feed zu Anfang vor allem in Pastell-Tönen gestaltet. Andere Stimmungen wären zB. Minimal, Dark & Moody, Farbenfroh…

Mein persönlicher Account im hellen Pastell-Stil:

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Mein heutiger Business-Account @carolinepreuss.de in gedeckteren Tönen und mit starken Messages:

Tipp Nr. 2: Gliedere deinen Instagram Account in Themen

Auch hier ist mein alter DIY-Blog wieder das perfekte Beispiel! Ich habe damals in erster Linie Bilder und Videos von pinken, süßen DIY-Projekten gepostet. Damit nicht jeder Post gleich aussieht, habe ich mir innerhalb dieses Bereichs vier große Themengebiete (Formate) überlegt, die ich immer wieder abwechselnd gepostet habe:

Flatlays: Meine früheren Lieblings-Fotos! Flatlays sind banal gesagt hübsche Bilder von oben, also z.B. ein Foto meines Schreibtischs oder mein neuestes DIY-Projekt.

Food: In meinem Fall Donuts, Milchsshakes und andere süße Leckereien, die zu meinem bunten Branding gepasst haben.

DIY-Videos: Darin habe ich meinen Followern Schritt für Schritt gezeigt, wie sie ihr eigenes DIY-Projekt umsetzen können! Die Videos gehörten für mich auf jeden Fall zu den reichweitenstärksten Postings.

Bilder von mir selbst: Um meinen Followern zu zeigen, wer hinter dem DIY-Kanal steckt, habe ich immer wieder Fotos von mir selbst in meiner bunten Wohnung gepostet.

Diese Themengebiete können bei dir natürlich ganz anders aussehen. Hauptsache, deine Bilder sind abwechslungsreich und passen vom Thema her trotzdem zu deiner Zielgruppe.

Tipp Nr. 3: Bearbeite deine Fotos mit dem gleichen Filter

Ich habe früher den Fehler gemacht, einfach x-beliebige Filter auf meine Fotos zu klatschen… Diesen Fehler musst du mir nicht nachmachen! 😉 Filter findest du entweder in der Instagram-App während der Foto-Bearbeitung oder in Apps wie VSCO, A Color Story, Snapseed oder der kostenfreien mobilen Lightroom-Version.

Ich empfehle dir, nicht die Filter aus der Instagram App zu verwenden, sondern auf andere Apps (ideal für Anfänger: VSCO) zurückzugreifen. Der Grund: Instagram komprimiert die Bilder stärker als externe Apps – darunter leidet die Qualität deiner Bilder. Wähle dann für jedes Bild den gleichen Filter aus, damit deine Fotos schön zusammenpassen.

Ich handhabe meine Filter übrigens mittlerweile folgendermaßen: In Photoshop und Lightroom habe ich mir meine eigenen Filter erstellt, die ich über jedes Foto lege. Bei der Erstellung der Filter bzw. der Bearbeitung von Fotos gehe ich in der Regel so vor:

  • Helligkeit: Ich poste immer leicht überbelichtete Fotos – typisch Instagram!
  • Kontrast: Den Kontrast verstärke ich, damit die Farben besser zur Geltung kommen.
  • Sättigung: Normalerweise entsättige ich meine Fotos ganz minimal.
  • Wärme: Wenn ich innen fotografiere, haben meine Fotos zunächst einen leichten Gelbstich. Deshalb stelle ich die Wärme etwas herunter, sodass das Foto eher blaustichig wird.
  • Schärfe: Damit meine Fotos klar aussehen (oder wie man auf Englisch sagen würde: crispy!), schärfe ich meine Fotos etwas nach.
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Tipp Nr. 4: Betrachte deinen Feed als Ganzes, und nicht nur die einzelnen Fotos

Ich hatte dir ja bereits weiter oben beschrieben, wie du besonders effizient neue Follower gewinnst: Die User schauen sich nicht nur eines deiner Fotos an, sondern deinen gesamten Feed. Die Kunst besteht darin, Abwechslung in den Feed zu bringen (siehe meine 4 großen Themen) und trotzdem einen zusammenhängenden Feed zu kreieren. Mit einem lieblos zusammengewürfelter Feed gewinnst du nämlich a) keine neuen Follower und stärkst b) deine Bildsprache nicht.

Damit dein Feed schön harmonisch aussieht, gebe ich dir folgenden Tipp: Werfe, bevor du ein neues Foto postest, immer einen Blick auf das letzte und das dritte Foto! Dein neues Foto wird sich nämlich direkt neben deinem letzten und über deinem dritten Foto einordnen. Ich habe am Anfang oft aus Versehen zwei Mal einen Flatlay nebeneinander- oder übereinander gepostet, was im Feed überhaupt nicht schön aussah. Poste deshalb abwechslungsreich, indem du deinen Themen regelmäßig bespielst.

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Tipp Nr. 5: Qualität vor Quantität

Diesen Punkt habe ich am Anfang vollkommen falsch eingeschätzt. Ich hatte mal auf irgendeinem Business-Blog gelesen, dass man doch so oft wie möglich posten soll, am besten 2x pro Tag. Den Tipp habe ich sehr ernst genommen (obwohl er völliger Blödsinn ist!) und so oft gepostet, wie ich nur konnte! Dabei herausgekommen ist ein liebloser Feed, der weder meine Bildsprache unterstützt hat, noch für Begeisterung bei den Usern gesorgt hat.

Mein Tipp an dich: Bevor du etwas „aus der Not heraus“ postest, lass es lieber bleiben und teile an einem Tag kein neues Foto. Hochwertige Fotos  und ein toller Feed sind langfristig viel mehr wert! Ob du alle zwei Tage oder täglich postest, ist nebensächlich.

Ich habe dir hier einen Screenshot von meinem Instagram-Account von vor ein paar Jahren eingebunden. Du siehst es wahrscheinlich selbst: Ich habe keine Stimmung verfolgt, meine Fotos lieblos bearbeitet (Gelbstich!) und zwei Mal das gleiche nebeneinander gepostet!

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Ich hoffe, dir gelingt es mit meinen Tipps, einen professionell aussehenden Instagram Feed zu erstellen!

Liebe Grüße!

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6 Gedanken zu “5 Instagram Tipps und Tricks für einen schönen Instagram Feed”

  1. HEy Caroline,

    Instagram ist wirklich so eine Sache.
    Ja, ich achte darauf was ich poste bzw. Ja: mein Feed hat einen Stil.
    Aber: Mein Feed ist auch sehr persönlich. ich poste nur sehr selten Bilder die ich auch auf dem Blog zeige und poste ach vergleichsweise selten, denn ich habe einfach nicht jeden Tag etwas tolles zu teilen das auch in meinen Feed passt…
    Aber mittlerweile mag ich meinen Feed sogar sehr gerne 🙂

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  2. Danke für die wundervollen Tipps. 🙂 Vor allem deine Art der Bearbeitung finde ich super & das hilft mir auch wirklich weiter.

    Dankeschön. Hab mich auch gleich für die Challenge eingetragen. 🙂

    Wishes, Kat

  3. Mir gefällt Dein alter Instagram Feed besser, er hat einfach mehr Persönlichkeit. Sorry, aber ich mag so diese gestellten Bett-Fotos nicht. Ist mein eigener Geschmack, das kann jemand anderes schon wieder mögen. Meins ist es nicht.
    Klar, es ist erfolgreicher und Du blogst ja auch aus (Neben)verdienst-Gründen. Es wirkt nur einfach auf mich tatsächlich steril.

    • Genauso sehe ich das auch, vorher war es originell, jetzt sieht es genauso fake aus wie bei 90% aller Instagramer . Bist mit der Masse untergegangen

Kommentare sind geschlossen.

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