Pinterest Tipps: In 3 Schritten zu viralen Pinterest Bildern & Grafiken

In meinem letzten Post zum Thema „Pinterest“ habe ich dir erzählt, wie ich mithilfe von strategischem Pinnen meine eigenen Blog Statistiken verzehnfacht habe. Wow. Das ist eine ganz schöne Menge! Ich habe unter anderem kurz angesprochen, dass schöne Pinterest-Bilder essentiell für dein Wachstum sind. In diesem Artikel möchte ich näher darauf eingehen und dir zeigen, WAS  genau ein tolles Pinterest-Foto ausmacht.

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Wenn du noch nicht so vertraut mit Pinterest bist, empfehle ich dir, zuerst diesen Pinterest Artikel durchzulesen. Dort erkläre ich dir alle Basics und zeige dir, wie du Pinterest als Blogger richtig nutzt.

Das Ziel eines tollen Pinterest-Fotos sollte es sein, möglichst viele User zum Repinnen, Liken und Klicken zu animieren. Dadurch gewinnt dein Foto schnell an Popularität und wird im Idealfall sogar viral. Auf meinem DIY Blog Madmoisell besitze ich einige virale Pins, über die ich täglich wahnsinnig viele Blogbesucher erhalte. Ich würde sogar behaupten, dass Pinterest bei der Professionalisierung meines Blogs eine große Rolle gespielt hat. Durch meine viralen Pins habe ich zum Beispiel sehr schnell Features in großen DIY-Magazinen bekommen und Unternehmen sind auf mich aufmerksam geworden. Falls du Pinterest für deinen Blog noch nicht nutzt, dann solltest du es unbedingt tun!

Auf Pinterest habe ich die Erfahrung gemacht, dass lange nicht alle Fotos viral werden, sondern nur ein Bruchteil davon. Das geht übrigens vielen (DIY) Bloggern ähnlich wie mir. Ich habe auf meinem Pinterest-Board ungefähr 100 Pins, von denen 5-10 Stück richtig viral geworden sind. Trotzdem lohnt es sich, jedes Bild und jede Grafik so gut wie möglich für Pinterest zu optimieren. Manche Fotos werden zB. erst nach einigen Monaten viral.

Für virale Pinterest Bilder sind 3 Schritte notwendig: Das richtige Format, guter Content und weitere kleine Überlegungen.

Schritt Nr. 1: Die Grundregel für Pinterest: Hochformat ist besser als Querformat!

Das ist ein gaaaanz wichtiger Punkt und wenn du den nicht „befolgst“, wirst du dich mit deinem Pinterest-Erfolg schwertun. Ich habe von anderen Bloggern schon oft zu hören bekommen: „Aber ich fotografiere halt immer im Querformat“. Nein, tu es bitte nicht! Auch ich habe in den Anfängen meines DIY Blogs ausschließlich im Querformat fotografiert und dann gemerkt, dass ich damit auf Pinterest nicht sehr weit komme. Mittlerweile erstelle ich einige querformatige Bilder für meine Sozialen Netzwerke und das Vorschaubild. Das war’s. Und warum das Hochformat für Pinterest so wichtig ist, möchte ich dir an diesem Screenshot eines Pinterest-Boards zeigen:

Zu erkennen sind 3 Pins meines DIY Tutorials. Ein hochformatiges Bild, eine Collage und ein querformatiges Bild. Und, welches Bild wird im User-Feed auf der Startseite total untergehen? Das Querformat. Hochformatige Bilder sind einfach viel prägnanter und kommen besser zur Geltung. Auch Collagen und Grafiken sind etwas Tolles, denn sie wirken auf der Startseite noch länger.

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Schritt Nr. 2: Welcher Content kommt auf Pinterest gut an?

Das ist nach der Format-Frage ein seeeehr wichtiges Thema, mit dem ich mich als DIY Blogger schon lange beschäftige. Denn: Wenn ein Foto auf Pinterest viral wird, dann hat das eine unglaublich Kraft. Über meine Kupferbeistelltische (insgesamt 10k Repins) erhalte ich zB. jeden Tag mehr als 200 Klicks, der Tisch wurde von Nilam auf YouTube nachgebaut  und ist ein vielen Magazinen gefeautured worden. Die Beistelltische waren eines meiner ersten DIYs und ich würde sogar behaupten, dass ich ohne diesen Beistelltisch nicht da wäre, wo ich heute bin.

Für Pinterest ist es folgende Überlegung extrem wichtig:

„Was wollen die Nutzer sehen?“

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf Pinterest einfache, alltägliche Dinge mit einem kleinen „Twist“ am besten ankommen. Die User sind im Alltag (zB. abends nach einem langen Arbeitstag) auf der Suche nach alltäglichen, schönen Inspirationen. Im Gegensatz zu Instagram, wo ich als DIY-Blogger riesige Milchshakes und Donuts poste, bin ich auf Pinterest sehr zurückhaltend. Warum? Weil ich weiß, dass dieser Content bei den Pinterest-Usern nicht gut ankommen wird, da er zu kompliziert und speziell ist. Was dagegen  (in der DIY Nische) wieder super gut ankommt, sind einfache Rezepte für Zimtschnecken oder Chai Latte. Die Pinterest-Nutzer öffnen Pinterest mit einer anderen Erwartungshaltung, als die Instagram-Nutzer: Auf Instagram wollen die User verrückte Dinge sehen und bespaßt werden, auf Pinterest geht’s dagegen viel einfacher zu. Was ich damit sagen möchte: Bevor ich einen neuen DIY-Artikel plane, überlege ich mir ganz genau, zu welchem Sozialen Netzwerk er passen könnte und versuche natürlich so gut wie möglich, ihn für Pinterest zu optimieren.

Generell bin ich überzeugt davon, dass JEDER Pinterest für sich nutzen kann, egal ob Modeblogger, Unternehmen oder Coach.

  • Modeblogger: Outfits
  • Lifestyleblogger: Zitate, Rezepte für trendiges Essen…
  • Business Blogger/Coach: Grafiken (siehe meine Grafiken), motivierende Zitate
  • Und, und, und…

Viele textlastigen Nischen lassen sich auf Pinterest super mit prägnanten Grafiken umsetzen. Alle anderen Nischen, in denen Fotografie eine Rolle spielt, können einfach die Fotos für Pinterest verwenden. Hier habe ich ein Beispiel für dich, wie ich meinen Content für Pinterest aufarbeite:

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Schritt Nr. 3: Wie wird ein Bild auf Pinterest viral?

Meiner Meinung nach spielen viele Faktoren bei viralen Pinterest-Bilder eine Rolle:

  • Hochformat!
  • „Wow“-Effekt: Der „normale“ User auf Pinterest muss sich denken: „Wow, das möchte ich SOFORT ausprobieren“ und klickt auf’s Bild. Folglich muss das Bild etwas besonderes ausdrücken, das für Neugier beim User sorgt.
  • Trends aufgreifen: Das perfekte Beispiel ist mein Kupferbeistelltisch. Das Material Kupfer ist super trendy und DIY Tutorials mit Kupfer auf Pinterest sehr beliebt. Ich vermute, der Pinterest-Algorithmus bemerkt das Keyword „Kupfer“ in der Pin-Beschreibung und spielt das Bild deshalb öfters aus. Ich versuche auf meinem DIY Blog deshalb, öfters Trends aufzugreifen und versuche niemals, das Rad neu zu erfinden. Damit meine ich folgendes: Wenn ich weiß, dass geknüpfte Armbänder super ankommen, dann interpretiere ich sie neu (zB. mit anderen Farben, Mustern…), anstatt zu denken „Ach, das gibt es schon so oft“. Nein, ich bin deshalb auch nicht mainstream, sondern versuche, mich daran zu orientieren, was die User WIRKLICH sehen wollen.
  • Der Bildwinkel: Tendenziell kommen komplett von oben geschossene Bilder weniger gut an als schräg von oben geschossene. Das ist aber nur eine grobe Regel und muss nicht so sein.
  • Keywords: Du solltest für deinen Pinterest Account die „Rich Pins“ aktivieren und deinen Boards und Bildern sinnvolle Keywords geben. Denn wie schon erwähnt berücksichtig Pinterest auch die Keywords und wenn dort steht „Weihnachtsgeschenke basteln“ wird dein Pin an Weihnachten öfters angezeigt.
  • Die allgemeine Qualität deines Pinterest Profils: Ich habe für meinen DIY Blog knapp 18.000 Abonnenten auf Pinterest und wenn ich ein Bild pinne, dann wird es von viel mehr Usern gesehen. Folglich ist es einfacher, wenn man sowieso schon ein hochwertiges Profil etabliert hat und Pinterest weiß „Aha, Caroline pinnt hochwertigen Content, dann werden wir ihr neues Bild öfters ausspielen“. Wie du deinen Pinterest-Account optimierst, zeige ich dir in diesem Post.

Eigentlich gar nicht so schwierig, oder? Wenn man einmal den Dreh raus hat, funktioniert Pinterest ganz automatisch ohne großen Aufwand. Mir hat es anfangs für meinen Blog enorm geholfen, in meiner Nische zu recherchieren, welcher Content gut ankommt und welche Pins von anderen DIY-Bloggern schon viral geworden sind. Dadurch bekommst du ein Gefühl, was den Nutzern gefallen könnte. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit Pinterest und bin gespannt auf eure Fragen und Kommentare! 🙂

Falls du noch mehr über meine Pinterest-Geheimnisse erfahren möchtest, dann melde dich für meinen kostenlosen, 7-tägigen E-Mail-Kurs an! Dort erkläre ich dir sämtliche Grundlagen und zeige dir meine Pinterest-Strategie:

Liebe Grüße

Beitragsbild von Alondro Olivas via Unsplash.

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