Pinterest Tipps: Verstehe und analysiere deine Pinterest Analytics richtig!

Die Zahlen und Statistiken auf Pinterest schrecken viele Blogger anfangs ab, dabei ist es super wichtig, deine eigenen Pinterest Analytics zu verstehen! Weil es mir anfangs mit meinem DIY Blog Madmoisell genauso ging, möchte ich dir heute zeigen, wie du deine Pinterest Statistiken ganz leicht auswertest.

Vorweg: Du hast nur vollständigen Zugriff auf deine Statistiken, wenn du dein Pinterest Profil in einen kostenlosen Business Account umwandelst und deine Website verifizierst. Wie das geht, habe ich dir hier erklärt.

Sobald du deinen Business Account eingerichtet hast, findest du die Analytics-Funktion links oben in der Ecke. Das geniale an den Statistiken ist, dass du sowohl dein gesamtes Pinterest-Profil, als auch die Performance deiner eigenen (verifizierten!) Website auslesen kannst. Richtig ausgewertet erhältst du dadurch enorme Infos zu deinem eigenen Blog Content (Stichwort: „Was performed am besten?“) und den Interessen deiner Zielgruppe.

Die 3 wichtigsten Analytics-Funktionen auf Pinterest

Auf Pinterest gibt es drei wichtige Analytics-Funktionen, die ich dir kurz erklären möchte. Den Punkt „Übersicht“ nutze ich übrigens kaum, da mir meine Daten hier nicht im Detail angezeigt werden.

1) Dein Pinterest-Profil

Die erste Funktion „Dein Pinterest-Profil“ umfasst sowohl deine eigenen Pins, als auch fremden (von dir gepinnten) Content und lässt sich in folgende grundlegende Bereiche unterteilen:

  • Pin-Aufrufe: Der wichtigste Bereich, denn hier siehst du, wie gut dein gesamtes Pinterest-Profil performed.
  • Gemerkte Pins: Die Gesamtzahl der gemerkten Pins (Repins) auf von dir gepinnte Pins.
  • Klicks: Die Gesamtzahl der Klicks auf von dir gepinnte Pins.
  • All-Time: Eine Übersicht der besten Pins.

Die Analytics deines Pinterest-Profils haben erstmal gar nichts mit deinen eigenen Pins zu tun… Dir wird in dieser Funktion nämlich nur die gesamte Performance deines Pinterest-Profils angezeigt, ganz egal, ob eigener oder fremder Content. Man könnte ja deshalb meinen, dass dieser Punkt weniger wichtig sei… Falsch! 🙂 Gerade, um zu verstehen, nach was deine Zielgruppe auf Pinterest sucht, ist der Gesamtüberblick deines Profils total wichtig. Außerdem steigen die Aufrufe deiner eigenen Pins in der Regel mit den Pin-Aufrufen deines gesamten Profils. Die wichtigsten Punkte, die du aus dieser Funktion auslesen kannst, sind also folgende:

  • Wie gut performed und wächst dein Profil?
  • Welcher Content könnte für deine Zielgruppe interessant sein?

In meinem ersten Screenshot kannst du erkennen, wie meine Pin-Aufrufe momentan wachsen: Mit einem kleinen Einbruch über Weihnachten ziemlich exponentiell. 😀 Zeitgleich mit meinen Gesamt-Aufrufen steigen auch die Aufrufe meiner eigenen Pins (siehe 3. Punkt „Website“ weiter unten).

Hier ist übrigens ganz wichtig, die zwei Graphen zu unterscheiden:

  • Aufrufe: Pinterest-Nutzer, die deine Pins im Feed oder den Suchergebnissen angezeigt bekommen.
  • Betrachter: Pinterest-Nutzer, die den Pin auch wirklich anklicken und „in groß“ betrachten.

Weiter unten unter „Pinterest-Profil –> Aufrufe“ erhältst du eine Übersicht wie die von dir gepinnten Pins über die letzten 30 Tage performed haben. Hier siehst du zB. in meinem Screenshot, dass mein eigener Pin (DIY Badebomben) am allerbesten performed  und fremder Content erst an zweiter Stelle steht. Trotzdem geben mir die Pin-Aufrufe des fremden Contents ja Rückschlüsse auf die Interessen meiner Zielgruppe.. ich erkenne so, welche Inhalte noch gut ankommen und kann dadurch meinen eigenen Content verbessern. Auch der Bereich „Pinnwände mit den häufigsten Pinaufrufen“ ist interessant: Hier siehst du, welche deiner Pinnwände momentan sehr beliebt sind und kannst sie durch strategisches Pinnen und Keyword-Optimierung dementsprechend pushen.

Die Bereiche „Gemerkte Pins“ und „Klicks“ verwende ich selten, da mir die Aufrufe erstmal genügend Informationen liefern. Super nützlich ist aber der Bereich „All-Time“: Hier siehst du über den gesamten Zeitraum, welche von dir gepinnten Inhalte gut angekommen sind und welche Pins am höchsten in den Suchmaschinen platziert werden (sehr wichtig!). Außerdem zeigt dir Pinterest sogenannte „Power Pins“ an, die eine starke Interaktionsrate (Merken, Klicken) aufweisen.

2) Deine Zielgruppe

Die Funktion „Zielgruppe“ nutze ich mittlerweile weniger regelmäßig, am Anfang meines DIY Blogs habe ich sie aber sehr intensiv genutzt. Warum? Ganz einfach: Ich war mir damals unsicher, welche Zielgruppe ich mit meinem Blog überhaupt ansprechen möchte, bzw. hatte (außer Google Analytics) noch keine Daten vorliegen. Über die Zielgruppen-Funktion erkannte ich nach einigen Monaten, woher die meisten Nutzer (und damit auch potentielle Leser) stammen, wie alt sie sind und (ganz wichtig!) für welche Interessengebiete sie sich sonst noch interessieren.

In meinem ersten Screenshot siehst du, wie sich meine Zielgruppenreichweite über die Zeit entwickelt hat. Aus dieser Statistik kann ich zB. schließen, dass der Pinterest-Algorithmus mein Profil immer höher bewertet und mich dadurch an immer mehr Nutzer ausspielt.

Mein Lieblingspunkt: Die Interessen! Hier kann ich erkennen, was meine Zielgruppe noch interessieren könnte. Die Daten sind leider etwas oberflächlich, aber vermitteln trotzdem ein grundlegendes Gefühl über meine Zielgruppe:

3) Deine Website

So, und jetzt sind wir auch schon am letzten und wichtigsten Punkt angelangt: Die Performance deiner eigenen Website! Du möchtest Pinterest ja nicht nutzen, um fremden Content auszuspielen, sondern, um vor allem deinen eigenen Content zu promoten.

Ähnlich wie bei Funktion 1) „Pinterest Profil“ sind die Statistiken wieder in folgende Bereiche unterteilt. Der Unterschied ist dieses Mal nur, dass nur deine eigenen Pins ausgewertet werden (egal, ob du sie gepinnt hast, oder jemand anderes sie gepinnt hat).

  • Aufrufe: Die Aufrufe deiner eigenen Pins
  • Gemerkte Pins: Die Repins deiner eigenen Pins
  • Klicks: Die Klicks auf deine eigenen Pins (seeehr wichtig!)
  • Ursprüngliche Pins: Pins, die von deiner Website gepinnt wurden
  • All-Time: Die Gesamtperformance deiner eigenen Pins
  • Merken-Button (Nutze ich ehrlich gesagt nicht)

Am liebsten werfe ich hier zuerst einen Blick auf den Bereich „Aufrufe“ und vergleiche im Anschluss mit dem Bereich „Klicks“. Warum? Es ist interessant zu sehen, dass manche Pins super viele Aufrufe erzielen (zB. Schritt-für-Schritt DIY Grafiken), aber dann eigentlich ziemlich wenig Klicks auf meinen Blog erzeugen. Das ist natürlich suboptimal, denn ich möchte vor allem viele Klicks erzielen. Trotzdem geben die Aufrufe Rückschlüsse darauf, welche Pins momentan gut bei den Nutzern ankommen und von Pinterest ausgespielt werden.

Werte deine Analytics richtig aus!

So, und was bringen mir jetzt die ganzen Infos darüber, welche Pins am besten performen und wie mein eigener Content auf Pinterest ankommt? Ganz einfach: Ich weiß nun, in welche Richtung ich zB. noch mehr Blogposts veröffentlichen könnte. In meinen Analytics erkenne ich zB., dass mein Badebomben-Pin am besten performed hat… Für den Frühling plane ich also ein abgewandeltes Badebomben-DIY, das mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls gut performen wird. Nach diesem Muster fahre ich fort und optimiere meinen eigenen Content immer weiter, so dass im Optimalfall mein kompletter zukünftiger Content perfekt an die Interessen der Pinterest-Nutzer angepasst ist. Easy, oder? 😉

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Liebe Grüße

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