Mehr Newsletter-Abonnenten gewinnen: Mit diesen 5 Steps klappt’s garantiert!

Du hast bestimmt schon davon gehört, dass ein Newsletter für Blogger und Kleinunternehmen richtig eingesetzt super sinnvoll sein kann. Womöglich hast du schon einen Newsletter für deinen Blog eingerichtet und stehst jetzt vor folgendem Problem: Es melden sich einfach nicht genug Leser für deinen Newsletter an. Nachdem ich den Newsletter für meinen DIY Blog Madmoisell erstellt habe, stand ich vor genau dem gleichen Problem: Ich hatte mir schon tolle Pläne gemacht, was ich alles an meine zukünftigen Newsletter-Abonnenten schicken würde: Exklusive DIY Idee und Blicke hinter meine Blog-Kulissen… Das einzige Problem bei meinen Plänen: Ich hatte leider noch keinen einzigen Newsletter-Abonnenten durch meine „Melde dich für meinen Newsletter an“ Grafik gewonnen.

Nach viel Recherche und einigem Kopfzerbrechen habe ich mittlerweile eine Lösung für meinen erfolgreichen Newsletter gefunden… Und möchte meine Erfahrung und mein Wissen mit dir teilen: Du erfährst in diesem Artikel, mit exakt welchen 5 Schritten ich schließlich viele begeisterte Newsletter-Abonnenten gewonnen habe.

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In meinem letzen Artikel zum Thema E-Mail Marketing habe ich dir davon erzählt, warum du noch heute eine E-Mail Liste starten solltest. Falls du dich nicht mehr im Detail erinnerst, hier nochmal ganz kurz die wichtigsten Infos:

  • Ein Newsletter ist unglaublich sinnvoll – egal ob für Blogger, oder für Kleinunternehmen. Deine E-Mail Liste ist nämlich der einzige Kontakt zu deinen Kunden, den du wirklich selbst kontrollieren kannst. In den Sozialen Netzwerken kann deine Reichweite durch die Veränderung des Algorithmus immer weiter eingeschränkt werden. Das passiert dir mit deiner E-Mail Liste natürlich nicht. Ziel sollte es deshalb sein, die Blogleser und Social Media Abonnenten in deiner E-Mail Liste zu sammeln.
  • Wenn du als Blogger deinen Blog monetarisieren möchtest (zB. Produkte verkaufen), ist deine E-Mail Liste der erste Schritt für dein erfolgreiches Online-Business. Du hast die Kontakte potentieller Kunden ja bereits in deiner Liste gesammelt und die Chance, dass jemand von dir kauft, ist viel höher.
  • Dein Newsletter kann auch nützlich sein, um den Kontakt zu deinen Lesern oder Kunden zu stärken. Du könntest dort zB. extra Informationen preisgeben, die es nur im Newsletter zu lesen gibt.

Pssst… In diesem Post zeige ich dir übrigens, wie du deinen Newsletter technisch umsetzt. Heute soll’s aber erstmal nur um die Newsletter-Strategie gehen. 🙂

Funktioniert der Newsletter wirklich? Meine eigene Erfahrung damit:

Und weil das alles immer so schön theoretisch klingt, hier nochmal ein kleines Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung:

Wie schon erzählt habe, bin ich das Thema „Newsletter“ auf meinem DIY Blog Madmoisell anfangs falsch angegangen. Ich dachte, ein kleiner Satz in meiner Sidebar („Melde dich für meinen Newsletter an“) genügt, um genug Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Leider lag ich damit falsch, denn es hat sich NIEMAND für meinen Newsletter interessiert. Dann ist mir klar geworden:

Ich muss meinen Lesern etwas im Austausch für die E-Mail Adresse schenken.

Denn seien wir mal ehrlich: Auch ich melde mich nur für einen Newsletter an, wenn es etwas „for free“ gibt. Den H&M Newsletter habe ich zB. abonniert, weil ich nach der Anmeldung einen 10% Rabatt-Code erhalten habe. Andere Blog-Newsletter abonniere ich, wenn mich ein kostenloses eBook brennend interessiert. Mit diesem Gedanken habe ich angefangen, ein kostenloses „Must-Have“ eBook für meinen DIY Blog zu erstellen. Und zwar nicht irgendein eBook, sondern ein „Freebie“, das genau zu meiner Zielgruppe passt und super interessant klingt.

Gesagt, getan! 🙂 Innerhalb von wenigen Monaten hatte ich 400 E-Mail Adressen zusammen. Ein guter Start, wenn man bedenkt, dass ich für dieses Wachstum kein Geld (Facebook oder Instagram Werbung) ausgegeben habe. Mit meiner Geschichte möchte ich dir sagen: Eine E-Mail Liste ist weder veraltet oder zwecklos, weil sich sowieso keiner anmeldet. Mit den richtigen Inhalten und einer strategischen Planung wird jeder Newsletter erfolgreich sein!

Woohoo und weil das für dich hoffentlich genauso genial klingt wie für mich, erkläre ich dir jetzt Step-by-Step , wie du einen erfolgreichen Newsletter erstellst.

Step Nr. 1: Definiere die Ziele für deinen Newsletter

Was möchtest du mit deinem Newsletter eigentlich erreichen? Willst du deinen Blog später monetarisieren (zB. indem du ein passendes Produkt verkaufst), den Newsletter nur als engeren Kontakt zu deinen Bloglesern einsetzen oder ein bestehendes Kleinunternehmen damit vergrößern?

Mache dir auch Gedanken darüber, wie oft und zu welchen Themen du deinen Newsletter später an deine Abonnenten versenden willst. Ich empfehle dir eine Regelmäßigkeit von mindestens einmal pro Monat, optimalerweise sogar zweimal pro Monat. Die Themen deines Newsletters sind vielfältig: Blogger könnten zB. die beliebtesten Post des letzten Monats zusammenfassen oder einen spannenden Blick hinter die Kulissen geben. Was auch gut ankommt sind extra Informationen, die es nur für Newsletter-Abonnenten gibt. Extras könnten zB. im Bereich Food/DIY zusätzliche Rezepte/Tutorials sein. Für bestehende Kleinunternehmen kommen Gutscheine und Rabatte super bei den Kunden an.

Step Nr. 2: So melden sich die Leser für deinen Newsletter an: Der „Lead Magnet“

So weit, so gut. Jetzt fragst du dich bestimmt, wie sich deine Leser und Social Media Abonnenten später auch für deinen Newsletter anmelden. Ich will ganz ehrlich ein: Wenn du nur lieblos im Footer oder in deiner Sidebar schreibst „Melde dich für meinen Newsletter an“, dann wird sich KEINER dafür anmelden. Was du brauchst, sind geniale gratis Inhalte (auch „Freebies“ genannt), die du deinen Lesern kostenlos zur Verfügung stellst. Ich habe für meinen DIY Blog wie gesagt ein eBook zusammengestellt, das es nach der Anmeldung kostenlos als Download gibt. Ich schreibe also nicht „Melde dich sofort für meinen Newsletter an“ sondern „Erhalte dein kostenloses eBook mit leckeren Donut Rezepten“ (Donuts in meinem Fall, weil sie zu meinem Markenzeichen geworden sind und momentan sehr populär sind).  Verstehst du, was ich meine? Du musst deinen Lesern etwas anbieten, das sie unbedingt haben wollen und kostenlose Extra-Information bietet.

Hier einige Beispiele für deinen Lead Magneten:

  • Ein eBook (Bsp: Mein Donut eBook)
  • Einen E-Mail Kurs (Bsp: Meine Instagram Challenge)
  • Ein gratis Download (Bsp: Im Bereich DIY ein kostenloses Schnittmuster oder ein Printable, im Bereich Gesundheit eine Checkliste, wie man sich im Alltag gesünder ernährt)

Ehrlich, es gibt sooo viele tolle Möglichkeiten, einen Lead Magneten zu kreieren und das sind nur einige Ideen davon. Ich weiß, anfangs wirst du erstmal eine gewisse Zeit in die Erstellung des Lead Magneten investieren… Trotzdem garantiere ich dir, dass sich der Aufwand lohnt und deine Leser den gratis Download wertschätzen. Ich hatte bei meinem DIY Blog kurz nach nach dem Launch meines Donut eBooks viele begeisterte Leserkommentare und E-Mails. Man hat richtig gemerkt, dass die Leser sich über meine Rezepte gefreut haben und das macht mich als Blogger natürlich doppelt glücklich!

Step Nr. 3: So bewirbst du den Newsletter auf deinem Blog:

Kommen wir jetzt zum nächsten Schritt: Dein genialer Lead Magnet steht und du musst ihn jetzt noch richtig bewerben. Auch hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten: Ich habe das Donut eBook auf meinem DIY Blog an 4 (!) verschiedenen Stellen eingebaut und kann dir gar nicht sagen, wie wichtig das ist! Meistens melden sich die Leser nämlich nicht auf den ersten Blick an, sondern stolpern mehrmals über mein „Donut eBook“, bevor sie sich dafür anmelden. Deshalb empfehle ich dir, deinen Lead Magneten an folgenden Stellen einzubauen:

1) In deiner Sidebar. Das mache ich hier auf CarolinePreuss.de mit einem HTML-Sidebar Widget, das ein Bild mit Link beinhaltet. Auf meinem DIY Blog Madmoisell nutze ich das Plugin „Magic Action Box“, das ich sehr empfehlen kann.

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2) Unter jedem Post. Ich füge unter jedem Post eine Grafik für meinen Lead Magneten ein. Auf CarolinePreuss.de löse ich das wieder mit einem Bild, das man anklicken kann. Auf Madmoisell verwende ich wieder das Plugin „Magic Action Box“.  Ganz kurz, bevor du dich fragst, warum hier auf CarolinePreuss.de alles ohne Plugin abläuft: Ich benutze das kostenpflichtige Tool „Leadpages“ und damit ist es wunderbar einfach, klickbare Bilder und kleine Popups zu erstellen. Für Madmoisell ist mir das leider zu teuer und ich bin auf kostenlose Plugins umgestiegen. Alles in allem kann ich dir Leadpages ans Herz legen, weil dort die Conversion Rate deutlich höher ist. Das liegt zB. daran, dass man dort erst auf’s Bild klickt und sich dann ein Popup öffnet. Mit kostenlosen Plugins habe ich so etwas bisher noch nicht hinbekommen.

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3) Als Pop-Up. Ja, ich weiß, viele von euch finden Pop-Ups nervig. Trotzdem melden sich dadurch viele Leser für meinen Newsletter an und ich möchte deshalb nicht darauf verzichten. Ich verwende verschiedene Pop-Ups: Einmal oben über dem Header-Menü mit dem kostenlosen Plugin „SumoMe“ und dann nochmal als Pop-Up über dem Text. Auch hier kann ich euch wieder das Tool „Leadpages“ empfehlen, denn damit kannst du super schnell und effizient Pop-Ups erstellen.

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4) Direkt im Header-Bild. Das mache ich zwar bei Madmoisell nicht, aber auf CarolinePreuss.de. Der „Signup-Button“ in meinem Header-Bild wirkt Wunder und ich erhalte darüber tägliche neue Newsletter-Anmeldungen!

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5) Im Post selbst. Diesen Punkt wende ich nicht für alle Blogposts an, aber immer mal wieder in einzelnen Artikeln, die gut performen. Dann biete ich ein sogenanntes „Content Upgrade“ als gratis Download für die Leser an, quasi weiterführende Literatur. Im Bereich DIY sind das oft kostenlose Printables, im Bereich Coaching können das Checklisten oder Mindmaps sein.

Übrigens: Auch in diesem Post gibt’s ein Content Upgrade! 🙂 Und zwar  ein kostenloser 30-Tage-Fahrplan für mehr Newsletter-Abonnenten! 

Step Nr. 4: Mache in deinen Social Media Netzwerken auf deinen Newsletter aufmerksam

Ich nutze die Instagram und Pinterest Bio dafür, auf meinen Lead Magneten aufmerksam zu machen. Du glaubst gar nicht, wie vieeele Leute sich deine Instagram Bio durchlesen und was für ein Potential eine aussagekräftige Bio hat! Hier zeige ich dir zwei Beispiele, wie ich die Bios für meinen Lead Magneten (die Instagram Challenge) nutze:

Instagram:

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Pinterest:

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Du kannst deinen Lead Magneten aber auch noch anders auf deinen Social Media Kanälen bewerben: Ich poste meine Instagram Challenge zB. in regelmäßigen Abständen auf Facebook und Instagram und mache dort darauf aufmerksam. Auch Facebook-Werbung wäre denkbar, damit habe ich mich aber noch nicht befasst.

Step Nr. 5: Die technische Umsetzung deines Newsletters

So, und zum Schluss möchte ich noch kurz auf die technische Umsetzung deines Newsletters eingehen. Zu diesem großen Thema habe ich auch einen ausführlichen Step-by-Step Guide erstellt, den du hier findest. Ich verwende für sämtliche Newsletter das Tool Mailchimp. Eine Alternativen wäre zB. CleverReach, ich kenne mich aber ehrlich gesagt nur mit Mailchimp aus. Mailchimp ist bis 2000 E-Mail Adressen kostenlos und reicht anfangs vollkommen aus. Du kannst damit per Drag and Drop-Template ganz einfach deine Newsletter erstellen. Die E-Mail Adressen selbst sammelst du in sogenannten „Listen“. Das bedeutet, wenn du den Lead Magneten in einem Popup bewirbst, dann muss dieses Popup auch mit der korrekten Mailchimp-Liste verbunden sein. Hier werden die E-Mail Adressen dann eingetragen und bei Bedarf sendest du deinen Newsletter ganz einfach an deine Liste.

Als kostenlosen Download habe ich einen 30 Tage Newsletter-Fahrplan für dich geschrieben. Dort zeige ich dir nochmal ausführlich Step-by-Step, wie du deinen Newsletter in nur 30 Tagen optimierst und mehr Newsletter-Abonnenten gewinnst! Klick auf das Bild, um dich anzumelden:

Was meinst du? Nutzt du schon einen Newsletter für deinen Blog? 😉

Liebe Grüße

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