5 Instagram Tipps und Tricks für einen schönen Instagram Feed

Ich habe schon oft geschrieben, dass schöne Instagram Fotos das A und O für einen erfolgreichen Account sind. Doch was hat der Instagram Feed (also die Instagram Fotos in einer Collage nebeneinander) damit zu tun? Ein schöner Instagram Feed ist deshalb so wichtig, weil du dadurch besonders einfach neue Abonnenten auf Instagram gewinnen kannst:

Du interagierst (Bilder liken und kommentieren) viel auf Instagram und machst dadurch neue Leute auf dich aufmerksam –> Diese User klicken dann auf dein Profil. 

So, und jetzt kommt der Punkt:

Spricht dein Instagram Feed die User nicht an, werden sie dir nicht folgen.

Das bedeutet, dass all die zeitaufwendige Interaktion umsonst war. Auf der anderen Seite kannst du mit einem schönen Instagram Feed und viel Interaktion recht schnell neue User auf dich aufmerksam machen. Je besser dein Content auf deine Zielgruppe abgestimmt ist, umso mehr User werden dir folgen. Überlege dir deshalb anfangs genau, WEN du auf Instagram ansprechen möchtest und WAS diese Zielgruppe sehen möchte. Kurzes Beispiel aus eigener Erfahrung: Ich blogge auf Madmoisell über farbenfrohe DIY Projekte. Um meine Reichweite zu vergrößern, habe ich vor 6 Monaten mit Instagram angefangen. Nun möchte ich auf Instagram eine junge Zielgruppe erreichen und schaue mir deshalb genau an, was jungen Frauen auf Instagram gefallen könnte: Helle Farben (Pastelltöne), Flatlays (in diesem Post erkläre ich dir ganz genau, was es damit auf sich hat) und Food (Milchshakes, Donuts, Frühstück). Ja, das klingt vielleicht auf den ersten Blick banal, aber diese Themen kommen gut an und passen perfekt zu meiner sowieso sehr verspielten Bildsprache. Schaue dich deshalb anfangs auf Instagram um, suche nach relevanten Hashtags und analysiere dort, was gut bei den Usern ankommt.

Ich möchte mit diesem Artikel übrigens niemandem vorschreiben, was in welchem Stil zu posten ist. Das hier sind alles meine persönlichen Beispiele, für deine Zielgruppe können deine Instagram-Bilder komplett anders aussehen. Wenn du merkst, dass du dich auf Instagram nicht wohl fühlst (ich hatte mit anderen Bloggern nämlich schon viele Gespräche über dieses Thema), dann zwingt dich niemand, Instagram weniger aktiv (oder gar nicht) zu betreiben. Fokussiere dich darauf, was dir wirklich Spaß macht. 🙂 Mir macht zB. Instagram wahnsinnig viel Spaß und mit einigen „Tricks“  lässt sich recht einfach ein toller Instagram-Feed aufbauen.

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Tipp Nr. 1: Verfolge eine klare Stimmung auf deinem Account

Auf Instagram geht es darum, die Bildsprache deines Blogs oder deines Unternehmens zu kommunizieren. Ich kenne viele, die Instagram nicht nur starten, um viele Follower zu gewinnen. Sondern auch, um die eigene Bildsprache und Marke zu festigen. Überlege dir deshalb genau, welche Stimmung zu deinem Blog oder Unternehmen passen könnte. Die Grundfarbe meines DIY Blogs Madmoisell ist beispielsweise pink und die DIY Tutorials richten sich an eine junge Zielgruppe. Also wähle ich diese Farbe auch für meinen Instagram Account aus und halte meinen Feed in einer hellen Pastell-Stimmung. Andere Stimmungen wären zB. Minimal, Dark & Moody, Farbenfroh…

Mein persönlicher Account im hellen Pastell-Stil:

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Tipp Nr. 2: Gliedere deinen Instagram Account in Themen

Ich blogge über pinke, süße DIY Projekte, logisch. Auf Instagram möchte ich aber nicht nur meine DIY Projekte zeigen, da das für den User auf Dauer langweilig wäre. Ich überlege mir deshalb 4 große Themengebiete, die ich in Zukunft auf meinem Instagram-Profil bespielen möchte:

  • DIY Projekte: Also Werbung für meine Blogposts. Bei den Bildern achte ich darauf, dass sie ins Gesamtschema meines Instagram-Profils passen.
  • Food: In meinem Fall Donuts, Milchsshakes und andere süße Leckereien.
  • Interieur & Bilder von mir selbst: Das poste ich aber momentan eher selten und nach Lust und Laune
  • Flatlays: Meine Lieblings-Fotos! Flatlays sind banal gesagt hübsche Bilder von oben, zB. vom Frühstück oder einer netten Szenerie.

Diese Themengebiete können bei dir natürlich ganz anders aussehen. Hauptsache, deine Bilder sind abwechslungsreich und passen vom Thema her trotzdem perfekt zu deiner Zielgruppe.

Tipp Nr. 3: Bearbeite deine Fotos mit dem gleichen Filter

Ich habe früher den Fehler gemacht, und einfach x-beliebige Filter auf meine Fotos geklatscht. So bitte nicht! 🙂 Filter findest du entweder in der Instagram-App während der Foto-Bearbeitung oder in Apps wie Vsco oder A Color Story. Ich empfehle dir, nicht die Filter aus der Instagram App zu verwenden, sondern auf andere Apps (ideal für Anfänger: Vsco) zurückzugreifen. Wähle für jedes Bild den gleichen Filter aus, damit deine Fotos schön zusammenpassen.

Ich handhabe meine Filter übrigens mittlerweile folgendermaßen: In Photoshop habe ich mir einen Filter selbst erstellt, den ich über jedes Foto lege. Ich bearbeite folgende Punkte (entweder mit Photoshop, oder direkt in der Instagram-App):

  • Helligkeit: Ich poste immer leicht überbelichtete Fotos- typisch Instagram. 😉
  • Kontrast: Den Kontrast verstärke ich, damit die Farben besser zur Geltung kommen.
  • Sättigung: Normalerweise entsättige ich meine Fotos ganz minimal.
  • Wärme: Meine Fotos haben unbearbeitet einen leichten Gelbsticht, da ich innen fotografiere. Deshalb stelle ich die Wärme etwas herunter, so dass das Foto eher blaustichig wird.
  • Schärfe: Damit meine Fotos klar und scharf aussehen, schärfe ich meine Fotos etwas nach.

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Tipp Nr. 4: Betrachte deinen Feed als Ganzes, und nicht nur die einzelnen Fotos

Oh ja, ein seeeehr wichtiger Punkt! Ich hatte dir ja bereits oben beschrieben, wie du in der Regel neue Instagram Follower gewinnst. Die User schauen sich nicht nur eins deiner Fotos an, sondern deinen gesamten Feed. Die Kunst besteht darin, Abwechslung in den Feed zu bringen (siehe meine 4 großen Themen) und trotzdem einen zusammenhängenden Feed zu kreieren. Mit einem lieblos zusammengewürfelter Feed gewinnst du nämlich a) keine neuen Follower und stärkst b) deine Bildsprache nicht.

Damit dein Feed schön harmonisch aussieht, gebe ich dir folgenden Tipp: Werfe, bevor du ein neues Foto postest, immer einen Blick auf das letzte und das dritte Foto! Dein neues Foto wird sich nämlich direkt neben deinem letzten und über deinen dritten Foto befinden. Ich habe schon oft aus Versehen zweimal einen Flatlay nebeneinander- oder übereinander gepostet, was im Feed überhaupt nicht schön aussah. Poste deshalb abwechslungsreich, indem du deinen Themen (siehe oben) regelmäßig bespielst.

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Tipp Nr. 5: Qualität vor Quantität

Diesen Punkt habe ich besonders am Anfang vollkommen falsch gemacht. Ich hatte mal auf irgendeinem Business Blog gelesen, dass man doch so oft wie möglich posten soll, am besten 2x pro Tag. Den Tipp habe ich sehr ernst genommen (obwohl er völliger Blödsinn ist!) und so oft gepostet, wie ich nur konnte! Dabei herausgekommen ist ein liebloser Feed, der weder meine Bildsprache unterstützt hat, noch für Begeisterung bei den Usern gesorgt hat. Mein Tipp an dich: Bevor du etwas „aus der Not heraus“ postest, dann lass‘ es lieber bleiben und teile an einem Tag kein neues Foto. Denn was wie gesagt zählt sind hochwertige Fotos  und ein toller Feed. Ob du jetzt zweimal oder nur einmal täglich postest, ist nebensächlich.

So, und weil‘ so schön war: Das hier ist ein Screenshot von meinem Instagram-Feed vor einem Jahr… Schrecklich! Ich habe keine Stimmung verfolgt, meine Fotos lieblos bearbeitet (Gelbstich!) und zweimal das gleiche nebeneinander gepostet! Nun ja, aus Fehler lernt man. 😉

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Wie handhabt ihr euren Instagram-Account? Seid ihr eher der Typ „Planer“ (so wie ich :D) oder postet ihr lieber spontan?

Liebe Grüße!

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3 Gedanken zu „5 Instagram Tipps und Tricks für einen schönen Instagram Feed

  1. HEy Caroline,

    Instagram ist wirklich so eine Sache.
    Ja, ich achte darauf was ich poste bzw. Ja: mein Feed hat einen Stil.
    Aber: Mein Feed ist auch sehr persönlich. ich poste nur sehr selten Bilder die ich auch auf dem Blog zeige und poste ach vergleichsweise selten, denn ich habe einfach nicht jeden Tag etwas tolles zu teilen das auch in meinen Feed passt…
    Aber mittlerweile mag ich meinen Feed sogar sehr gerne 🙂

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  2. Danke für die wundervollen Tipps. 🙂 Vor allem deine Art der Bearbeitung finde ich super & das hilft mir auch wirklich weiter.

    Dankeschön. Hab mich auch gleich für die Challenge eingetragen. 🙂

    Wishes, Kat

  3. Mir gefällt Dein alter Instagram Feed besser, er hat einfach mehr Persönlichkeit. Sorry, aber ich mag so diese gestellten Bett-Fotos nicht. Ist mein eigener Geschmack, das kann jemand anderes schon wieder mögen. Meins ist es nicht.
    Klar, es ist erfolgreicher und Du blogst ja auch aus (Neben)verdienst-Gründen. Es wirkt nur einfach auf mich tatsächlich steril.

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