So habe ich aus meinen Blog ein Business gemacht & So schaffst DU das auch!

Ich bekomme immer wieder folgende Frage zu hören: „Caro, wie konntest du dich mit deinem Blog so schnell selbstständig machen… kannst du zaubern?“ Tatsächlich habe ich vor einem guten Jahr mit meinem DIY Blog „Madmoisell“ angefangen und damals kaum feste Blogleser gehabt. Jetzt, ein Jahr später, besitze ich eine feste DIY-Leserschaft, wachse fast auf Autopilot und kann von meinem Blog sehr gut leben. „Wie habe ich das geschafft?“, fragst du dich jetzt bestimmt. Deshalb möchte ich heute aufklären, was genau mir zu einem so verrückten Blog-Wachstum verholfen hat (keine faulen Tricks! :D) und wie DU das auch schaffst. Ich glaube fest dran, dass jeder mit der richtigen Strategie das erreichen kann, was er möchte. Und die Strategie habe ich für dich parat. 😉

Vor einem guten Jahr sah es um meinen DIY Blog wie gesagt ziemlich mau aus. Keine Leser, keine Kooperationen, nix. Weil ich das nicht einfach so hinnehmen wollte, habe ich angefangen, nächtelang an einer Strategie zu tüfteln… Und die hat mit meinem Lieblings-Tool „Pinterest“ zu tun!

 👉 Pinterest 👈

Genau diese Strategie möchte ich heute mit dir teilen! Pinterest hat mir dabei geholfen, meinen Website-Traffic mehr als zu verzehnfachen. Genauer gesagt bin ich von 1.500 Besuchern/Monat auf momentan 110.000 Besucher/Monat gewachsen. Dieser enorme Traffic-Zuwachs hat dazu geführt, dass ich gleich zu Beginn von Madmoisell von einer großen YouTuberin gefeatured wurde, ich schnell Anfragen von Firmen und Magazinen bekommen habe und gleichzeitig dank Pinterest immer weiter gewachsen bin. Der positive Nebeneffekt: Ich konnte mein Google-Ranking extrem verbessern (googelt mal nach „DIY Blog“ 🙂 ) und die Nutzer sind von Pinterest direkt auf meine Sozialen Netzwerke Facebook und Instagram übergesprungen, wo ich ebenfalls einen Follower-Zuwachs verzeichnet habe. Du siehst also: Mein Traffic-Wachstum ist zu einem Selbstläufer geworden und hatte super viele positive Nebeneffekte.

So, jetzt verrate ich dir mein Geheimrezept, welches eigentlich ganz simpel ist:

Sehr gute Inhalte (Blog Grundlagen) + Traffic (Pinterest) = Blog Erfolg

1.) Sehr gute Inhalte, eine klare Nische und Zielgruppe! 

Yes, ein ganz, ganz wichtiger Punkt! Vor einem Jahr war mein größtes Problem auf Madmoisell folgendes: Ich habe keine guten Blogposts veröffentlicht, hatte keine Nische für meinen Blog definiert (mein Blog war damals noch ein Mix aus Mode- und Lifestyle Blog) und keine klare Leserschaft vor Augen. Ganz ehrlich: Diese 3 Punkte sind das aller, aller wichtigste am Bloggen und ich kann mich nicht oft genug wiederholen:

  • Erstelle sehr gute, tolle Inhalte mit „WOW“-Effekt: Neue Leser MÜSSEN deinen Blogpost lesen und sich denken „Wow, dieser Post ist so toll und hat mir so was von weitergeholfen, die Autorin muss ein Genie sein!“
  • Für WEN schreibst du? Für junge Frauen, Mütter, Teenagers, Studenten …. werde dir darüber wirklich bewusst.
  • WELCHE Inhalte kommunizierst du über deinen Blog? Sind das DIY Tutorials, Outfits oder leckere Rezepte? Definiere eine Nische für deinen Blog und blogge nicht querbeet (so wie ich früher…)

Erst, wenn du dich um diese 3 Punkte gekümmert hast, kannst du mit deiner eigentlichen Pinterest-Strategie weitermachen, die dir letzten Endes auch den nötigen Traffic bringt.

2.) Pinterest-Profil strategisch aufbauen

So, und jetzt erst geht’s an den strategischen Aufbau deines Pinterest-Profils, welcher dir nachher auch ordentlich Traffic auf den Blog schwemmen wird. 😉  Auf Pinterest erstellst du Pins zu deinen eigenen Blogposts, die später geklickt und repinnt werden. Diese Pins pinnst du auf verschiedene Pinterest-Boards und damit deine Pins geklickt werden, musst du natürlich schon Follower auf deinen Boards generiert haben. Wie schaffst du das? Ganz einfach, indem du nicht nur eigene Inhalte auf Pinterest sammelst, sondern zum Großteil fremde Pins. Und zwar in großem Stil: Ich pinne pro Tag ca. 50 fremde Pins und ca. 10 eigene Pins. Dadurch, dass ich so viele fremde Inhalte auf meinen Boards kuratiere denkt sich der Pinterest-Algorithmus „Hey, die Caro sammelt sehr regelmäßig tolle Inhalte für ihre Community, ihren Account müssen wir featuren“ und wird mich immer öfters anderen Nutzern zum Folgen vorschlagen. Folglich wachse ich schnell; momentan auf Autopilot mit bis zu 300 Followern pro Tag.

Doch auch bei den Boards gibt’s einiges zu beachten: Du solltest nur Boards zu den Themen erstellen, über die du auch wirklich bloggst! Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Im nächsten Schritt unterteile ich meine Boards in große Themen (zB. DIY Ideen, DIY Geschenke, DIY Deko) und in kleine Themen (zB. Häkeln, Stricken, Oster-Deko). Über die großen Boards gewinne ich später viele meiner Follower, da ich diese sehr regelmäßig mit neuen Inhalten bespiele. Die kleinen Boards nutze ich dagegen nur, um mein Pinterest-Profil thematisch abzurunden und den Nutzern eine große Themenvielfalt zu bieten.

3.) Pins strategisch mit einem Tool planen

50 Pins pro Tag sind eine ganz schöne Menge, wie sollst du das jeden Tag alleine schaffen? Jetzt kommt der Trick: Normalerweise sehe ich in meinem Feed einen Pin und pinne ihn dann auf ein relevantes Board. Ich pinne ihn aber jetzt auf kein öffentliches, sondern auf ein geheimes Board. Dieses geheime Board ist mit dem Programm „Board Booster*“ verknüpft. Auf Board Booster selbst stelle ich dann genau ein, wie oft und zu welchen Seiten das Programm meine Pins von den geheimen Boards auf die öffentlichen, relevanten Boards pinnen soll.

Das bedeutet, dass ich jetzt einmal pro Woche gebündelt auf geheime Boards pinne (das geht viel schneller, denn mit wenigen Klicks kann ich viele Pins hintereinander pinnen) und dann über die nächsten Tage verteilt häppchenweise von meinem Programm pinnen lasse. Du fragst dich jetzt bestimmt, was das soll? Ich erkläre es dir: Der Pinterest Algorithmus bemerkt, wenn jemand sehr regelmäßig pinnt (das ist wie, wenn man sich um eine Pflanze kümmert… Man muss auch regelmäßig gießen, sonst vertrocknet sie) und diese Pins aufgrund der perfekt optimierten Zeiten viele Repins erzielen. Das ist dann für Pinterest automatisch ein Signal, dass dieser User hochwertige Inhalte bietet, die der Algorithmus „pushen“ sollte. Folglich wird dein Profil immer häufiger als Vorschlag zum Folgen angezeigt, du erscheinst in der Suche weiter oben und deine Pins werden generell viel häufiger angezeigt. Das Ganze läuft dann wie ein Schneeball weiter: Einmal oft angezeigt, wirst du noch öfters angezeigt, da du immer „wertvoller“ wirst. Somit wächst und wächst du immer weiter.

4.) Eigenen Blog-Content für Pinterest optimieren

So, und wenn dein Pinterest-Profil erstmal steht, geht’s daran, deine eigenen Inhalte für Pinterest zu optimieren….  Denn auf Pinterest benötigst du bestimmte Formate, damit dein Pin später auch geklickt wird. Was ich damit genau meine? Gute Fotos und beeindruckende Grafiken. Beides im Hochformat, denn das ist auf Pinterest viel besser sichtbar.

Hier zeige ich dir zB., wie meine Grafiken und Fotos vor einem guten Jahr aussahen (rechts) und wie ich sie jetzt „pinteresting“ gemacht habe:

Ganz wichtig sind deshalb folgende Punkte:

  • Ein stimmiges Design: Deine Pins müssen zu deinem Blog passen!
  • Gute Überschriften: Hier spielt einmal der Text an sich und die Lesbarkeit eine große Rolle: Überschriften müssen erstmal gut lesbar und klar erkennbar sein… bitte deshalb keine zu schnörkeligen Schriften wählen! Dann sollte direkt aus deiner Überschrift klar werden, um was es im Blogpost eigentlich geht… du MUSST das Interesse der Nutzer von Anfang an wecken, damit diese auch auf deinen Pin klicken.

Ganz oft hapert es nämlich hier: Die Inhalte sind gut, aber die passenden Pins stimmen einfach nicht. Deshalb mein Tipp an dich: Beschäftige dich mit Grafikdesign (für Anfänger empfehle ich das kostenlose Tool „Canva“, ich persönlich nutze „Photoshop“) und verbessere deine Pins. Zeig sie zB. anderen Bloggern (Facebook-Gruppen eignen sich toll dafür!) und frage nach konstruktivem Feedback.

5). Tausche dich mit anderen Bloggern aus und bleibe am Ball!

So, dieser Punkt klingt auf den ersten Blick vielleicht banal, ist aber so was von wichtig: Baue dir ein Netzwerk aus anderen Bloggern auf und bleibe am Ball! Du kannst zB. öfters auf Blogger-Events gehen, andere Blogger direkt anschreiben oder dich aktiv in Facebook-Gruppen beteiligen. Ich habe anfangs sehr viel Zeit in den Aufbau meines eigenen Netzwerks gesteckt und kann dir gar nicht sagen, WIE wichtig das ist. Denn als Blogger habe ich mich insbesondere anfangs total allein gefühlt und es tut immer gut, mit Leuten darüber zu reden, die vielleicht die gleichen Probleme haben. Zusammen schafft man alles einfacher, denk immer daran. Bei mir gab’s schon oft Phasen, in denen es überhaupt nicht gut gelaufen ist und in denen ich meinen Blog am liebsten geschlossen hätte (jap, ganz ehrlich). Dank guter Blogger-Freunde und meiner tollen Community habe ich trotzdem nie aufgegeben und immer weiter gemacht.

So, diese 5 wichtigen Punkten haben mir wie gesagt enorm zu meinem Blog-Erfolg beigetragen, natürlich braucht so etwas immer Zeit und Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. 🙂 Die Frage, wie man mit Kooperationspartnern verhandelt und letzten Endes faire Kooperationen an Land zieht, ist nochmal ein ganz anderes Thema, über das ich in nächster Zeit einen neuen Blogpost veröffentlichen werde. 🙂 In diesem Blogpost habe ich bereits über die faire Vergütung von Bloggern geschrieben.

Ich wünsche dir jetzt erstmal ganz viel Erfolg mit deinem eigenen Blog!

Pssst… dir mein Wissen im Detail zu vermitteln, habe ich die kostenlose, 7-tägige Pinterest-Challenge ins Leben gerufen! Dort erkläre ich dir sämtliche Grundlagen und zeige dir meine Pinterest-Strategie:

Liebe Grüße

2 Gedanken zu „So habe ich aus meinen Blog ein Business gemacht & So schaffst DU das auch!

  1. Hallo Caroline, vielen Dank für Deine hilfreichen Beiträge. MEinen Blog habe ich mit Deiner Unterstützung aufgebaut. Deine Tips versuche ich Stück für Stück umzusetzen. Deine Seite ist klasse. So, das musste ich mal los werden 😊😊

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